Sonntag, 27. September 2009

Loschwitz mit Schwebebahn 1911 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 39/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Unzerstörtes Dresden vor 1945, ein Kleinod barocker Geschichte. Die Schwebebahn Dresden ist eine Hängebahn in Dresden, welche die Stadtteile Loschwitz und Oberloschwitz verbindet. Die Bahn hat eine Streckenlänge von 274 m und überwindet einen Höhenunterschied von etwa 84 m. Sie wurde am 6. Mai 1901 eröffnet. 2007 wurde sie zur Auszeichnung als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 39/09

Schwebebahn Loschwitz
Loschwitz bei Dresden, Loschwitz von Blasewitz mit Schwebebahn 1911, Privatbesitz

In ihrer Konstruktion stellt die Bahn eine Sonderform der Pendelbahn dar, die Laufwerke fahren jedoch nicht auf dem Tragseil, sondern auf einem Stahlträger. Im Gegensatz zur Wuppertaler Schwebebahn haben die Fahrzeuge keinen eigenen Antrieb, sondern werden durch ein Zugseil bewegt. Dieses wird durch eine in der Bergstation befindliche Fördermaschine angetrieben. Mehr darüber erfahren...

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Donnerstag, 24. September 2009

Steuerzahler zahlen Erbschaften für Sachsen

Sachsen

Man will es nicht glauben, aber wir als Steuerzahler in Sachsen zahlen für 2008 rund 1,3 Millionen Euro für unverhoffte Erbschaften. Grund dafür sind offensichtlich die Schulden welche von 730 Privatleuten geerbt wurden.

2007 konnte der Freistaat Sachsen bei 739 Erbschaften noch ein Plus von etwa 645 000 Euro verbuchen, 2006 lag das Minus bei rund 86 000 Euro. Der Freistaat muss immer dann aufkommen, wenn es keine Erben gibt, diese die Erbschaft ausschlagen oder der Freistaat testamentarisch als Erbe bestimmt wird.

Quelle: DNN-Online

Interessante Artikel:
17. Januar 2009 - Finanzkrise verständlich gemacht oder Mandys Bar in Kreuzberg
27. Dezember 2008 - Sachsen haben immer noch Millionen Mark im Keller

Lesenswert - Schwarz/Geld

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Montag, 21. September 2009

Auf den Spuren der Gräfin Cosel

Burg Stolpen und Gräfin Cosel

Unweit von Dresden erhebt sich die Burg Stolpen. Beliebtes Ausflugsziel wenn man auf den Spuren der Gräfin Cosel wandeln möchte. Gräfin Constantia von Cosel hat 49 Jahre ihres Lebens dort verbracht, bis sie 1765 starb.

Die Burg Stolpen wurde auf der höchsten Erhebung des Stolpener Basalts erbaut. Damit bildete das heutige Naturdenkmal Stolpener Basalt die Grundlage für die Errichtung einer wehrhaften Bebauung. Der Stolpener Basalt, der vor 25 Millionen Jahren entstand, gehört zu den größten vulkanischen Gesteinsvorkommen im sächsischen Raum und ist gleichzeitig das zuerst erwähnte Gesteinsvorkommen seiner Art in Europa.

Burg Stolpen
Der Brunnen auf der Burg Stolpen gilt als der tiefste in Basalt getriebene Brunnen der Welt. Nach 22jähriger Bauzeit stießen die eigens angesiedelten Freiberger Bergleute auf Wasser (entspricht einem täglichen Vortrieb von etwa 1cm). Die technischen Probleme der Wasserförderung aus dem Brunnen führten dazu, dass erst 30 Jahre später das erste Wasser aus dem Brunnen gezogen wurde und zwar mit einem enorm hohen Arbeitsaufwand (allein das benötigte Seil wog 175 kg). Da die Wasserkunstanlage mit weniger Arbeitsaufwand betrieben werden könnte, wurde weiterhin das Wasser mit Hilfe der Wasserkunst gefördert.

Burg Stolpen
Auch im 20. Jahrhunderts setzte sich die touristische Nutzung fort. In den Jahren 1935 bis 1939 wird die Burg ausgebaut, um den Fremdenverkehr zu fördern. Nach dem 2. Weltkrieg setzte sich diese Nutzung fort, wobei die kulturelle Nutzung immer weiter ausgebaut wurde. So fanden auf der Burg unter anderem Filmaufnahmen zu Sachsens Glanz und Preußens Gloria statt. 1992 übernimmt der Freistaat Sachsen die Rechtsträgerschaft von der Stadt Stolpen; die Burg wird staatlicher Schlossbetrieb. In der nachfolgenden Zeit werden weitere Teile der Burg ausgebaut und für Besucher zugänglich gemacht.

Textauszug: Wikipedia

Interessante Artikel:
14. Mai 2008 - Historisches Stadtfest in Stolpen bei Dresden
23. Dezember 2007 - Besuch im Schloß Wackerbarth in Radebeul bei Dresden
22. November 2007 - Spaziergang in Weesenstein


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Sonntag, 20. September 2009

Loschwitzer Brücke mit Raddampfer 1904 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 38/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Unzerstörtes Dresden vor 1945, ein Kleinod barocker Geschichte. Erbaut wurde die Brücke 1891 bis 1893 von Claus Koepcke und H. M. Krüger als "versteifte 3-gelenkige Hängebrücke", wie Claus Koepcke zu seiner Brücke zu sagen pflegte. Tatsächlich jedoch entspricht die Konstruktion des "Blauen Wunders" der einer Auslegerbrücke.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 38/09

Loschwitzer Brücke mit Raddampfer
Dresden, Loschwitzer Brücke 1904, Hugo Engler Dresden, Privatbesitz

Da das Blaue Wunder im Gegensatz zu den anderen Dresdner Elbbrücken weder Kriegszerstörungen erlitt noch aus anderen Gründen neu- oder umgebaut wurde, wird heute wegen der fortgeschrittenen Alterung seine dauerhafte Erhaltbarkeit hinterfragt. Die Verkehrsbelastung der Brücke ist hoch und ihre Erhaltung für Zwecke des (leichten) Fahrzeugverkehrs durch routinemäßige Pflege nur noch bis ca. zum Jahr 2030 möglich. Eine darüberhinausgehende Nutzung wird zwar nicht für ausgeschlossen gehalten, fachmännische Überlegungen zu entsprechenden Erneuerungsmöglichkeiten wurden aber bisher nur von inoffizieller Seite angestellt. Mehr zum Blauen Wunder...

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Mittwoch, 16. September 2009

Fahrpreise in Dresden werden teurer

Fahrpreise VVO Bus- und Bahnfahren im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und damit auch in Dresden wird zum 1. November wieder mal teurer. Das hat der VVO-Zweckverband heute beschlossen.
Der Preis für einen einfachen Fahrschein der Stufe 1 steigt damit um zehn Cent auf 1,90 Euro. Auch die Zeitkarten werden teurer. Hintergrund sind gestiegene Preise für Instandhaltung und Personal sowie geringere Fördermittel.

Der Zweckverband, dem die betroffenen Kreise und kreisfreien Städte angehören, zog aber darüber hinaus in seiner Versammlung eine positive Bilanz des ersten Halbjahres 2009. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist die Zahl der Stammkunden leicht angestiegen, was angesichts der demografischen Entwicklung ein gutes Ergebnis ist.

Fazit: Wenn man damit den Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn fördert!?

Quelle: DNN-online

Interessante Artikel zum Thema:
10. Mai 2008 - "DRESDEN – Alte Pracht und neuer Glanz"
19. April 2008 - 80. Geburtstag von Heinz Melkus


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Montag, 14. September 2009

32.000 Fans wollen im neuen Dynamo-Stadion jubeln

In knapp 24 Stunden ist es soweit. Das neue Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden wird eröffnet. Jahrelang haben alle Dresdner Fussballfans darauf gewartet das aus dem maroden Stadion eine neue Fussballarena wird. Morgen werden 32.000 das ausverkaufte Rund in einen Hexenkessel verwandeln und mit den Schwarz-Gelben jubeln. Die SGD wird ein umfangreiches Rahmenprogramm präsentieren. Highlight wird natürlich das Spiel gegen den Meister der Herzen sein: Schalke 04!

Das Programm:

  • 16:30 Uhr Veranstaltungsbeginn Stadionöffnung
  • 17:30 Uhr Anstoß des Vorspiels "Die Legenden von ’89", SG Dynamo Dresden - VfB Stuttgart (Traditionsmannschaften), Das Spiel dauert 2 x 25 Minuten und wird von Kultfigur Ilse Bähnert und Radio-Legende Gert Zimmermann begleitet. Zimmermann führt gemeinsam mit Dynamo-Stadionsprecher Peter Hauskeller den ganzen Nachmittag und Abend lang durchs Programm.
  • 18:45 Uhr Musikact "Dolly D."
  • 19:00 Uhr Offizielle Eröffnungs-Zeremonie, Grußworte
  • 19:30 Uhr Anstoß des Hauptspiels SG Dynamo Dresden - FC Schalke 04
  • 21:20 Uhr Musikact Roland Kaiser
  • 21:50 Uhr Feuerwerk und Abschluss

Mehr Details zum Veranstaltungsablauf und zu den vielen Höhepunkten des Tages...

Mehr Artikel zur SGD:
10. Mai 2009 - Dynamo Dresden schafft Klassenerhalt
4. April 2009 - Enttäuschter Ralf Minge tritt als Geschäftsführer bei Dynamo Dresden zurück
11. März 2009 - 2569 Blutspenden und 1284 Liter Blut für einen guten Zweck


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Sonntag, 13. September 2009

Georgentor am Residenzschloss 1904 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 37/09

Aufgrund des Aronia Gesundheits-Twittertreffen heute die "Dresden-Postkarte der Woche" etwas verspätet:

Unzerstörtes Dresden vor 1945, ein Kleinod barocker Geschichte. Das Georgentor oder der Georgenbau liegt in Dresden am Schlossplatz zwischen dem Residenzschloss und dem Stallhof. Der Bau wurde von Georg dem Bärtigen veranlasst.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 37/09

Georgentor Dresden
Dresden, Georgentor 1904, Dr. Trenkler Co. Leipzig, Privatbesitz

Der alte Stadtausgang zur Elbbrücke, das Elbtor der Stadtfestung, wurde von 1530 bis 1535 vom Baumeister Bastian Kramer unter der Bauintendantur von Hans von Dehn-Rothfelser zum sogenannten Georgentor umgebaut. Es war das erste Renaissance-Bauwerk Dresdens, noch vor dem Umbau des Residenzschlosses, allerdings mit Anklängen an die lombardische Architektur. Das Gebäude zeigte mit seinem Figurenschmuck auch religiöse Themen, wie die Darstellung von "Leben und Tod" und war auch somit Ausdruck von Georgs Frömmigkeit. So war der "Dresdner Totentanz" (Bild) Bestandteil der Gebäudefassade, dieser ist heute in der Dreikönigskirche untergebracht. Mehr zum Georgentor erfahren...

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Das Georgentor in Dresden lesen bei dresdenpension.com

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Aronia Gesundheits-Twittertreffen

Aronia Projekt

Was ist Aronia? ... Bis heute vormittag wusste ich das noch nicht so genau. Irgend eine Beere die gesund sein soll! Aha, und schmecken soll sie auch noch? Nun weiß ich es besser
... dank @safttante und ihrem Aronia-Projekt weiß ich jetzt wie Gesundheit schmeckt. Beim "illegalen Gesundheits-Twittertreffen" beim Großen Aronia-Fest in Dresden-Coswig haben wir einen lustigen und gesunden nachmittag erlebt. Trotz des windigen und regnerischen Wetters konnten es @null351, @friendbubble, @Der_Dee, @die_pups_elfe und @effektmaenchen nicht lassen zusätzlich ihre Gesundheit auf Vordermann (oder -frau) zu bringen und kamen mit dem Drahtesel :) @pflugi_dd (;) und @karsten_peters wurden auch gesichtet. Von Aronia-Bratwurst (von der ich leider nichts mehr bekommen habe) bis zu Aronia-Kuchen und Aronia-Buchteln gab es eine große Auswahl zum Kosten... besonders der bisher unverkäufliche Aronia-Wein hatte es uns angetan...

Aronia Party
Was ist nun Aronia? Die Aroniabeere - auch Apfelbeere genannt - hat in Sachsen eine besondere Bedeutung. Denn hier entstanden Anfang der 1970er die ersten Anbaugebiete. Seit dieser Zeit wurde die Beere schon als Lebensmittel genutzt und aufgrund der enthaltenen Pflanzenfarbstoffe auch als ein natürliches Färbemittel. Deswegen kann man in Sachsen diese schönen Aroniasträucher und auch Bäume in vielen Kleingärten finden, weil sie aufgrund der langen Tradition einen höheren Bekanntheitsgrad genießen, als in den anderen Bundesländern. Mehr kann man im Video über die Aroniabeere erfahren.

Aronia Projekt
Mehr Saft im Saftblog

Text auszugsweise im Aronia-Projekt geborgt... :)

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Freitag, 11. September 2009

Interkultureller Ratsschmaus in Dresden

Dresden Rathaus Veranstaltung

Unter der Schirmherrschaft der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz finden vom 20. September bis 4. Oktober an verschiedenen Veranstaltungsorten in Dresden zum 19. Mal die "Interkulturellen Tage" statt - ein zweiwöchiges Fest im Zeichen kultureller Vielfalt, Toleranz und gegenseitigem Verständnis. In über 70 Veranstaltungen präsentieren Migrantinnen und Migranten verschiedener Nationen unter dem diesjährigen Festival-Motto "Misch mit" ihre jeweiligen Kulturen und laden zum Dialog ein.

Der festlichen Eröffnung der Interkulturellen Tage am 20. September, 15 Uhr im Plenarsaal des Rathauses geht ein "Interkultureller Ratsschmaus" voraus, zu dem Oberbürgermeisterin Helma Orosz ab 13 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger an der Goldenen Pforte beziehungsweise im Foyer Goldene Pforte einlädt. Es finden zahlreiche Veranstaltungen mit politischem Hintergrund wie einer Gedenkveranstaltung für Marwa El-Sherbiny am 23. September, einer Diskussionsrunde zum Alltagsrassismus unter dem Titel "Warum sind Afrikaner Schlusslicht" am 26. September oder einem Film- und Diskussionsabend zum Thema "Abschiebung im Morgengrauen" am 28. September statt. Aber es stehen auch Konzerte, Literaturabende, Ausstellungen, Theater- und Filmvorführungen, Tanzkurse, Workshops und eine Fülle an Veranstaltungen für Kinder, vom Trommelbau bis zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Schokolade auf dem Programm. Einer der Höhepunkte wird das interkulturelle Straßenfest am 26. September vor der Altmarktgalerie, bei dem Dresdner Vereine und Initiativen sich mit kulturellen und kulinarischen Angeboten aus aller Welt vorstellen.

Am 30. September stellt die Stadt im Rahmen der Interkulturellen Tage ihr neues Integrationskonzept vor. Selbiges soll nicht nur eine Anleitung für Ämter, den neugewählten Stadtrat und den Ausländerbeirat sein, sondern auch Grundlage für Migrantinnen und Migranten, die Situation und die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben in dieser Stadt selbst aktiv mit zu gestalten.

Das komplette Programm

Quelle: Landeshauptstadt Dresden


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Donnerstag, 10. September 2009

Wäre ich doch PRIVAT krankenversichert

... denken wohl viele welche in der gesetzlichen Krankenversicherung mit permanenten Einsparungen und Ärzteminimierung kämpfen müssen. Weit gefehlt kann ich aus eigener Erfahrung beurteilen.
Als Selbständiger gestartet in der GKV hatte ich anfangs keine Veranlassung in die PKV zu wechseln. Erst als die GKV permanent mehr Beitrag haben wollte zog ich es in Betracht. Der Beitragssatz der freiwillig in der GKV versicherten Selbstständigen richtet sich nämlich nach dem Gesamteinkommen, d. h. auch jeder Euro Gewinn, sollte er den anfallen, wird in die Berechnung einbezogen. Zusätzlich zahlt man außerdem den doppelten Beitrag, denn die Häfte zahlt sonst der Arbeitgeber. Selbst betriebliche Altersvorsorge wird als Einkommen (unberechtigt) angerechnet. Aber dagegen könnte man ja klagen... Also ein "Wutumzug" zur PKV wurde notwenidg. Aber erst mal eine finden, welche zu einem persönlich passt. Zielgruppenwerbung wie "26 Jahre, ledig, ohne Kinder, kerngesund... versicherbar ab 98,90€ pro Monat" wird es wohl bei den meisten nicht. Jedes Wehwehchen wird auseinander genommen, jede "lockere Schraube" wird geprüft, alle Allergien werden ausgeschlossen, Vorerkrankungen (auch länger als 10 Jahre her) werden unter Umständen in Betracht gezogen. Und dann kommt ein Beitrag heraus: 412,00€. Ja, richtig gelesen... da ist man leicht irritiert. Aber man muss ja nicht. Die PKV's sind nur verpflichtet einen Basistarif anzubieten... welcher beitragsmäßig weit über der GKV liegt. Alles andere ist billiges Ermessen, mit ausführlicher Rückfrage bei allen je besuchten Ärzten.

Und nun kommt unsere Ulla ins Spiel: Wie mmnews.de berichtet will sie die private Krankenversicherung abschaffen. In dem Bericht heißt es: "... Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS meldet, hat ihr Ministerium nach dem Scheitern der Versicherer beim Bundesverfassungsgericht im Juni 2009 ein Gutachten „zur Überwindung des zweigeteilten Krankenversicherungsmarktes“ bei einem Frankfurter Sozialrechtsexperten bestellt. Die Privaten hatten gegen die Gesundheitsreform geklagt, die ihre Geschäftsfreiheit bereits einschränkt. Schmidts Sprecherin bestätigte FOCUS, das 12.000 Euro teure Gutachten solle zeigen, wie „alle Bürgerinnen und Bürger entsprechend ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit an der Finanzierung des Gesundheitswesens beteiligt werden können“. Juraprofessor Ingwer Ebsen kommt zum Ergebnis: „Der Gesetzgeber hat Spielraum für weitere Schritte zur Integration von gesetzlicher und privater Krankenversicherung.“ Die Rechte der bereits privat Versicherten müssten berücksichtigt werden, „die Modelle der Politik werden aber letztlich nicht durch das Verfassungsrecht torpediert“.

Was will unsere Ulla nun? Die "jungen und gesunden" Beitragszahler in der PKV in die GKV zwingen? Das sich die gesetzlichen KV's neue Paläste und noch höhere Gehälter in den Vorstandsetagen gönnen können. Die Frage wird wohl offen bleiben... Genauso wie die Entwicklung der PKV's...


PS: Die angegebenen Zahlenwerte sind frei erfunden.

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Mittwoch, 9. September 2009

NH Hotel schließt letzte Lücke am Altmarkt in Dresden

Gestern habe ich über den Neubau bzw. Erweiterung der Altmarkt-Galerie in Dresden berichtet. Beim letzten Stadtbummel habe ich mir den Baufortschritt angesehen.

Aber auch am Altmarkt selbst geht es vorwärts. Die letzte Lücke am Altmarkt wird geschlossen. Das Hotel "NH Dresden Altmarkt" entsteht und war zumindest im Rohbau fast fertig bei meiner Besichtigung. Für viele Gäste und auch manche Dresdner ist dieses Bauwerk unverständlich, da es dann endgültig den Blick auf die Kreuzkirche versperrt. Die meisten wissen aber, dass die Kreuzkirche vor der Zerstörung Dresdens immer von Häusern umgeben war. Somit ist zumindest in Bezug auf die Grundrisse der alte Zustand wieder hergestellt. Ich und viele Dresdner freuen sich darüber...

Altmarkt Dresden

Altmarkt Dresden

Altmarkt und Hotel Dresden
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08. September 2009 - Baustelle Dresden - Die Altmarkt Galerie
16. August 2008 - Die Dresdner Yenidze im Abendrot - 1001 Nacht


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Dienstag, 8. September 2009

Baustelle Dresden - Die Altmarkt Galerie

Baustelle Dresden Altmarkt Galerie

Leider habe ich wenig Zeit durch Dresden zu bummeln. Aber vor kurzer Zeit habe ich mir sie wieder genommen um am Fortschritt in unserer Stadt teilzunehmen.
Schließlich bin ich gern Dresdner und möchte so einiges für "unsere Nachwelt" erhalten. Ob Bausünde oder barocker Wiederaufbau, Brücken oder Einkaufstempel. Das ist das Stichwort: Die Altmarkt-Galerie wird ja bekanntlich erweitert bzw. vergrößert. Endlich sind die hässlichen "Neubauten" an der Wilsdruffer Straße gefallen. Auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin wer in diesen Konsumpalästen einkaufen gehen soll, bin ich schon gespannt wie es am Ende aussehen wird..... Ein paar Impressionen vom Baugeschehen, welche Dresdner und Gäste so nie wieder sehen werden...

Baustelle Altmarkt Galerie Dresden

Baustelle Altmarkt Galerie Wilsdruffer Straße Dresden

Baustelle Altmarkt Galerie Dresden
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Montag, 7. September 2009

Autos in Dresden müssen wir demnächst anketten

Wie DNN-online heute berichtet ist die Zahl der Autodiebstähle in Dresden in diesem Jahr dramatisch angestiegen.
Im ersten Halbjahr wurden nach Angaben der Polizei in der Landeshauptstadt 468 Fahrzeuge gestohlen. Im gesamten vergangenen Jahr betrug die Zahl 555. Die Aufklärungsquote ist verschwindend gering. Nur bei 61 Autodiebstählen konnte im vergangenen Jahr ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Meist gelingt das nur, wenn die Täter beim Aufbrechen eines Autos überrascht werden und die Polizei schnell eingreifen kann. Die meisten der auf frischer Tat gestellten Verdächtigen sind tschechischer und polnischer Nationalität, was mit dem Wegfall der Grenzkontrollen zusammenhängen könnte. Hinter den Tätern vermutet die Polizei ein gut organisiertes kriminelles Netz in Osteuropa. Dresden sei aus mehreren Gründen ein gutes Pflaster für Autodiebe. Über die Autobahnen 4 und 17 ist die Landeshauptstadt bestens an Tschechien und Polen angebunden, der Transport des gestohlenen Fahrzeugs über die Grenze geht schnell. Hoffen wir mal das unsere Autos am nächsten morgen noch an ihrem Platz stehen...

Quelle: DNN-online

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Sonntag, 6. September 2009

Prunkvolles Centraltheater 1905 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 36/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Unzerstörtes Dresden vor 1945, ein Kleinod barocker Geschichte. Das Centraltheater wurde 1900 von Lossow und Viehweger in überschwenglichen neobarocken Formen als Operetten- und Revue-Theater an der Waisenhausstraße errichtet und 1945 zerstört.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 36/09

Centraltheater Dresden
Centraltheater, Waisenhausstraße, 1905, Ottmar Zieher München, Privatbesitz

Am Bahnhof begann die Prager Straße mit großen Hotels und Vergnügungsetablissements. Am Ort des heutigen Hotels "Newa" stand das Luxushotel "Europäischer Hof". Dann folgten in geschlossener Häuserfront zahlreiche Läden der gehobenen Klasse: Modesalons, Schmuck- und Kunstläden, Blumen- und Delikatessengeschäfte, außerdem Reisebüros und Cafés. Am nördlichen Ende standen ab 1912 große Waren- und Konfektionshäuser in Eisenbetonkonstruktion. An der Waisenhausstraße, die nach dem früher an ihrem Ostende stehenden Waisenhaus benannt ist, waren die Börse und mehrere Bankhäuser sowie zahlreiche Vergnügungsstätten wie Varietés, Tanzgaststätten, Cafés, Kinos und das Central-Theater zu finden. Das Central-Theater war 1898 anstelle des Boxbergschen Palais errichtet worden. Karl August Lingner, der Begründer des Hygiene-Museums, stiftete 1903 die Dresdner Volkslesehalle an der Waisenhausstraße - die erste Bibliothek Dresdens mit einem für jedermann zugänglichen Bücherbestand.

Quellen: dresden-lexikon.de, dresden-und-sachsen.de

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