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Dienstag, 14. Februar 2012

Nach der Aufregung ...

Nach der Aufregung der letzten Tage aufgrund des 13. Februar ist das Bewundern und Beobachten unserer Natur doch ein gutes Ventil um den Kopf wieder etwas frei zu bekommen. Zumindest geht es mir so. So bot sich auf der Elbe in den letzten Tagen ein besonderes Bild. Hunderte Eisschollen trieben Richtung Hamburg. Zeitweilig musste die Elbe für den Schiffsverkehr sogar vollkommen gesperrt werden. Auch die Fähren mussten am Steg bleiben. Diesen besonderen Anblick kann man selten genießen, braucht es doch erheblich niedrige Temperaturen. Aber bei nächtlichen Temperaturen unter -20 Grad bildeten sich glitzernde Eisschollen. Frank fing in einem anderthalbminütigen Video das stille Treiben der Schollen am Blauen Wunder ein. Genießt die kurze Ruhe und lasst die Bilder auf euch wirken ...

Sonntag, 8. August 2010

Schillerplatz mit Blauem Wunder 1913 - Dresden-Postkarte KW 31/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Der Schillerplatz im Dresdner Stadtteil Blasewitz ist ein wichtiges Zentrum außerhalb der Dresdner Innenstadt und ein historischer Platz der Stadt. Benannt ist er nach Friedrich Schiller.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 31/10


Dresden, Schillerplatz mit Blauem Wunder (Loschwitzer Brücke), 1913, Kunstverlag Alfred Hartmann, Privatbesitz

Sonntag, 20. September 2009

Loschwitzer Brücke mit Raddampfer 1904 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 38/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Unzerstörtes Dresden vor 1945, ein Kleinod barocker Geschichte. Erbaut wurde die Brücke 1891 bis 1893 von Claus Koepcke und H. M. Krüger als "versteifte 3-gelenkige Hängebrücke", wie Claus Koepcke zu seiner Brücke zu sagen pflegte. Tatsächlich jedoch entspricht die Konstruktion des "Blauen Wunders" der einer Auslegerbrücke.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 38/09

Loschwitzer Brücke mit Raddampfer
Dresden, Loschwitzer Brücke 1904, Hugo Engler Dresden, Privatbesitz

Da das Blaue Wunder im Gegensatz zu den anderen Dresdner Elbbrücken weder Kriegszerstörungen erlitt noch aus anderen Gründen neu- oder umgebaut wurde, wird heute wegen der fortgeschrittenen Alterung seine dauerhafte Erhaltbarkeit hinterfragt. Die Verkehrsbelastung der Brücke ist hoch und ihre Erhaltung für Zwecke des (leichten) Fahrzeugverkehrs durch routinemäßige Pflege nur noch bis ca. zum Jahr 2030 möglich. Eine darüberhinausgehende Nutzung wird zwar nicht für ausgeschlossen gehalten, fachmännische Überlegungen zu entsprechenden Erneuerungsmöglichkeiten wurden aber bisher nur von inoffizieller Seite angestellt. Mehr zum Blauen Wunder...

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Samstag, 5. September 2009

Braucht Dresden einen Supertunnel?

Die Waldschlösschenbrücke ist noch nicht mal fertig, da planen einige Visionäre schon am nächsten Diskussionsprojekt. Einen Supertunnel! Da die Loschwitzer Brücke eventuell nur noch 15 Jahre hält muss man sich etwas einfallen lassen.
Von Weißig bis ins Ostragehege soll die neue Bundesstraße 6 führen. Der Clou dabei ist ein Tunnel, der am Blauen Wunder die Elbe queren soll. Der Vizechef der Ingenieurskammer Sachsen will unter anderem die Bautzner Straße, den Schiller- und den Körnerplatz sowie das Stadtzentrum entlasten. Realisierbar wäre das Projekt bis 2030. Die Sächsische Zeitung hat dazu eine Umfrage gestartet. Dabei sind 67% der Votings für eine Weiterplanung des dreistelligen Millionenprojekts.
Technisch sowie rechtlich soll es keine Probleme geben. Die Sächsische Zeitung hat das Projekt heute erstmals ausführlich vorgestellt.

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6. Juli 2009 - Eine Brücke führt ins nichts - oder wie baue ich eine Geisterbrücke


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Dienstag, 18. August 2009

Wann bricht unser Blaues Wunder zusammen?

In den letzten Tagen ist eine heiße Diskussion um die "Loschwitzer Brücke" entbrannt, weltbekannt als das "Blaues Wunder". Der 3500t schwere und jährlich vom TÜV geprüfte Stahlkoloss hält angeblich nur noch bis 2025, sagen Experten. Ich habe zu diesem Bauwerk ein besondere Beziehung, bin ich doch unweit davon aufgewachsen. Schon aus diesem Grund glaube ich nicht das diese Brücke wirklich "zusammen bricht".

Das "Blaue Wunder" wurde nie für die Tragfähigkeit heutigem Verkehrs gebaut, und trotzdem hat sie allen Straßenbahnen, Bussen, LKWs und anderen Widrigkeiten Stand gehalten. Nun tüfteln die Verantwortlichen im Rathaus um eine Lösung.


Der MDR Sachsenspiegel hat dazu eine Umfrage gestartet, an welcher man sich noch beteiligen kann. Heute abend lag die Variante "Abriss und Neubau" vorn. Ob dies technisch und finanziell möglich ist bleibt natürlich offen. Wenn "wir" uns bei der Lösungsfindung genauso anstellen wie bei der Waldschlösschenbrücke könnten unsere Kinder ohne diesem wunderschönen Wahrzeichen aufwachsen...

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31. Dezember 2008 - NEU - Die Dresden-Postkarte der Woche KW 1


Grafiknachweis: MDR, Bild: Gesperrte Loschwitzer Brücke wegen Hochwasser, 2006, privat

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Mittwoch, 31. Dezember 2008

NEU - Die Dresden-Postkarte der Woche KW 1

Das neue Jahr steht in den Startlöchern und ich habe lange überlegt welches neue Highlight ich meinen Bloglesern bieten kann. Als Liebhaber des alten Dresdens und aktiver Postkartensammler hatte ich die Idee diese als Bilder allen zugänglich zu machen. Es wird nun jede Woche eine "Dresden-Postkarte der Woche" geben.
Grundsätzlich sind alle Postkarten vor 1945, also zu Zeiten als Dresden noch unzerstört war. Jede Postkarte wird ein kleiner Text begleiten. Hier nun die erste:

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 1/09

Loschwitz bei Dresden - Blick nach Blasewitz, 1913 - Otto Günther, Dresden - Privatbesitz


"Blaues Wunder" ist die volksmundliche Bezeichnung der Loschwitzer Brücke in Dresden (bis 1912: "König-Albert-Brücke"). Diese Dresdner Elbbrücke verbindet die Villen- bzw. Wohngegenden Blasewitz (linkes) und Loschwitz (rechtes Ufer) miteinander. Das Blaue Wunder wurde 1893 als fünfte feste Elbquerung Dresdens fertiggestellt. Heute ist es das – nach der Marienbrücke – zweitälteste Elbbrückenbauwerk in Dresden. 2007 war das Blaue Wunder für die Auszeichnung Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland nominiert.

Quelle: Wikipedia - weiterlesen

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