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Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachten in der Frauenkirche 2014

Weihnachten steht vor der Tür. Die geschmückten Fenster und Weihnachtsmärkte kündigen es an. In dieser Zeit macht mir die Post der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. immer viel Freude. In diesem Förderverein bin ich seit vielen Jahren Mitglied um damals den Wiederaufbau zu unterstützen und heute den Erhalt der Frauenkirche Dresden, welche mir nach wie vor besonders am Herzen liegt. Der Förderverein verschickt jedes Jahr eine Postkarte, welche es nicht im Handel zu kaufen gibt. Ein Dankeschön an Ihre Fördermitglieder. Die diesjährige Postkarte finde ich wieder sehr gelungen, sie zeigt den Christbaum vor dem Altar der Frauenkirche.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 52/14

Christbaum und Altar in der Dresdner Frauenkirche
Christbaum und Altar in der Dresdner Frauenkirche, Foto: Prof. Jörg Schöner, Dresden, Druck: Saxoprint

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachten an der Frauenkirche 2013

Weihnachten steht vor der Tür. Die geschmückten Fenster und Weihnachtsmärkte kündigen es an. Zeit etwas zur Ruhe zu kommen, auch wenn man aufgrund der Vorweihnachtshektik in der Praxis eher weit davon entfernt ist. In der Vorweihnachtszeit macht mir eine bestimmte Post immer viel Freude. Es ist die Weihnachtspost der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. In diesem Förderverein bin ich seit vielen Jahren Mitglied um damals den Wiederaufbau zu unterstützen und heute den Erhalt der Frauenkirche Dresden, welche mir besonders am Herzen liegt. Der Förderverein verschickt jedes Jahr eine Postkarte, welche es nicht im Handel zu kaufen gibt. Ein Dankeschön an Ihre Fördermitglieder. Die diesjährige Postkarte finde ich wieder sehr gelungen, sie zeigt den Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche im Jahr 2011.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 50/13

Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche Dresden, Januar 2011
Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche Dresden, Januar 2011, Foto: Prof. Jörg Schöner, Dresden, Druck: Saxoprint

Dienstag, 3. Dezember 2013

Ein verschwundenes Schloss im Südosten von Dresden

Heute möchte ich von einem, leider nicht mehr vorhandenen, Kleinod der Dresdner Geschichte berichten. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Dresdner wissen, dass es im Stadtteil Prohlis, welcher heute eher für ein Neubaugebiet im Plattenbaustil bekannt ist, ein ansehnliches Schloss gab. Bereits um 1200 existierte in Prohlis ein befestigter Herrenhof mit einer Wallanlage am Geberbach. 1868 erwarb Freiherr Johann Christian von Kap-herr den Hof Hänichen und ließ umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten vornehmen. Höhepunkt war 1887/88 der Bau eines repräsentativen Schlosses im Neorenaissancestil. Gleichzeitig entstand der Schlosspark mit verschiedenen exotischen Gehölzen, vermutlich nach Plänen des Gartenarchitekten Friedrich Bouché. Bouché hatte kurz zuvor auch die Erweiterung des Großen Gartens vorgenommen. Durch Ankauf des Hofes, in dem Johann George Palitzsch gelebt hatte, vergrößerte sich 1884 der Grundbesitz auf 63 Hektar.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Dresdner Stadtrundfahrten in den 30iger Jahren

Dresden hat nicht nur Barock oder die älteste Raddampferflotte der Welt zu bieten, Dresden hat auch eine lange Tradition wenn es um den öffentlichen Personennahverkehr geht. Diese reicht bis ins Jahr 1838 zurück als in Dresden mit einer ersten Pferdeomnibus-Linie ein Vorläufer des öffentlichen Personenverkehrs eingerichtet wurde. Am 1. April 1914 wurde die erste Kraftomnibuslinie eröffnet.

Wie auf der Postkarte zu sehen ist, wurden die Kraftomnibusse auch in den 30iger Jahren schon für Ausflugs- und Stadtrundfahrten genutzt. Offensichtlich scheint es der illustren Runde gut zu gehen, hat man doch das Dach geöffnet und die Verpflegung mit an Bord. Der Zwischenstopp und Fototermin sollte am Wiener Platz, Ecke Prager Straße am sogenannten "Kaiser-Café", dem damaligen Sitz der Landwirtschaftlichen Feuerversicherungs-Genossenschaft Dresden, statt gefunden haben.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 20/13

Stadtrundfahrt durch Dresden mit Halt am Wiener Platz 1, Ecke Prager Straße, 1935, Verfasser unbekannt

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Der älteste Siedlungsort im Stadtkern Dresdens um 1800

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Neumarkt in Dresden zwischen Altmarkt und Elbe ist einer der bekanntesten Plätze der Dresdner Innenstadt. Er wird begrenzt durch die Frauenkirche, das Johanneum, den Kulturpalast und das Kurländer Palais. Durch die rege Bautätigkeit verändert der heutige Platz seine Gestalt fortlaufend.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 44/12

Dresden, Neumarkt um 1800, J. M. Schmidt & Co. Königl. Sächs. Hoflieferanten 1911, Privatbesitz

Der Neumarkt liegt auf einer seichten Erhebung und gehört deswegen wohl zu den ältesten Siedlungsorten im Stadtkern Dresdens. Noch bis ins 16. Jahrhundert gehörte der Platz um die Kirche Zu Unsrer Lieben Frauen (spätere Frauenkirche) nicht zur ummauerten Stadt Dresden.

Montag, 30. Juli 2012

Der ARSCH - Platz in Dresden

[Dresden-Postkarte der Woche] Wer jetzt denkt, dass er in diesem Artikel vulgäre Ausdrücke für Dresdner Straßen und Plätze findet der irrt. Tatsächlich gab bzw. gibt es diesen Platz tatsächlich. Warum?

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 31/12

Dresden, Amalienplatz mit Carolabrücke und Marschallstrasse, 1902, Verlag Koch & Bitriol Dresden, Privatbesitz

Auf obiger Postkarte von ca. 1902 sieht man den heutigen "Rathenauplatz", erbaut ca. 1895, und die Carolabrücke. Links steht heute die neue Synagoge.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Das Dresdner Stadtmuseum

[Dresden-Postkarte der Woche] Das Landhaus in Dresden gehört zu den politischen Profanbauwerken der Stadt. Es wurde zwischen 1770 und 1776 von Friedrich August Krubsacius im Barockstil an der Stelle des ehemaligen Palais Flemming-Sulkowski erbaut.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 42/11

Altes Landhaus in Dresden, heute Sitz des Stadtmuseums, 2007, Quelle: Wikipedia, Autor: X-Weinzar

Der Bau des Hauses wurde Ende des 18. Jahrhunderts am Pirnaischen Tor im Osten der historischen Innenstadt geplant und durchgeführt. Das Landhaus liegt an der nach ihm benannten Straße, die vom Tor zum Neumarkt führt.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Auferstanden aus Ruinen

[Dresden-Postkarte der Woche] Das Dresdner Elbe-Hotel ging aus einer bereits 1626 erstmals genannten Loschwitzer Schankwirtschaft hervor. Andere Quellen lassen die Geschichte des ehemaligen Bauerngutes sogar bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen. Um 1648 entstand an dieser Stelle ein Neubau, der später als Erbgerichtsschänke bezeichnet wurde und zuletzt das "Bauernstüb`l" des Elbe-Hotels beherbergte. Leider schlummert dieses Kleinod seit vielen Jahren ein wahren Dornröschenschlaf.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 40/11

Dresdner Elbe Hotel Demnitz, 2007, Privatbesitz

Bis zur Jahrhundertwende entstand ein großzügiger Hotel- und Gaststättenkomplex mit mehreren Gebäuden. 1881 wurde an Stelle des einstigen Saalbaus nach Plänen von Theodor Lehnert der große Hotelneubau mit Saal, Restaurationsräumen und 16 Fremdenzimmern errichtet.

Montag, 3. Oktober 2011

Ein umstrittener Kristall in Dresden

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Ufa-Kristallpalast ist ein Kino(neu)bau in der Dresdner Innenstadt. Er befindet sich neben der bekannten Einkaufsmeile Prager Straße, direkt an der heutigen St. Petersburger Straße gelegen.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 39/11

Dresdner UFA-Kristall Filmpalast an der St. Petersburger Straße,  Quelle: Wikipedia, Autor: Kolossos

Der umstrittene Entwurf für das Gebäude stammt von dem Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au aus den Jahren 1997 und 1998.

Sonntag, 25. September 2011

Prickelnd frische Leuchtreklame

[Dresden-Postkarte der Woche] Das Margon-Haus ist ein Bürohochaus in Dresden, welches eine unter Denkmalschutz stehende Reklame trägt. Es befindet sich in der Wilsdruffer Vorstadt/Seevorstadt-West auf der Budapester Straße 5.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 38/11

Margon-Haus in der Dresdner Südvorstadt gegenüber der Centrum-Galerie, 2009, Quelle: Wikipedia, Autor: Paulae

Der Gebäudekomplex wurde 1966 unter der städtebaulichen Leitung des Architekten Hans Konrad nach Entwürfen der Architekten Gerhard Müller und Hans-Georg Bedrich als Verwaltungsgebäude für den Wirtschaftsrat des Bezirkes Dresden errichtet.

Sonntag, 18. September 2011

Eine stark umstrittene Feuertreppe

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Pirnaische Platz ist ein großer und stark frequentierter Platz in Dresden, der ebenso wie der Postplatz auf eine historische Toranlage der alten Stadtfestung Dresdens zurückgeht. Am Pirnaischen Platz beginnt die gleichnamige Vorstadt.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 37/11

Landhaus Dresden, 2008, Quelle: Städtische Galerie Dresden (Wikipedia)

Bis zur Schleifung der Stadtmauer befand sich an diesem Platz von 1591 bis 1820 das Pirnaische Tor, der Ausgang der Stadt, der sich Richtung Pirna zuwendet. Mit der Niederlage des Tores 1820/1821 entstand der heutige freie Platz. Von 1740 bis 1758 befand sich vor dem Tor das Wohnpalais von Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff.

Mittwoch, 14. September 2011

Ein Kulti mit sozialistischem Charme

[Dresden-Postkarte der Woche] Der 1969 eröffnete Kulturpalast Dresden besitzt den größten Mehrzwecksaal der Stadt Dresden, der für Konzerte, Tanz- und Unterhaltungsveranstaltungen sowie Tagungen und Kongresse genutzt wird. Sehr kontrovers in der Vergangenheit und bis heute ein Umbau bzw. eine Sanierung diskutiert, welche aus Brandschutzgründen ab 2012 begonnen werden muss.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 36/11

Blick von der Dresdner Kreuzkirche auf Altmarkt und Kulturpalast, 2006, Quelle: Wikipedia, Autor: Thomas Richter/user:THOMAS

Ursprünglich war der Kulturpalast als gigantisch großes Hochhaus im Stile der sieben Moskauer Hochhäuser geplant. Nach den "16 Grundsätzen des Städtebaus" und dem Aufbaugesetz der DDR im Jahre 1950 sollten die Prinzipien des sozialistischen Städtebaus nun in der DDR verwirklicht werden. Eine Verwirklichung des Projektes in den 1950er Jahren blieb (zum Glück) aber aus. In den 1960er Jahren wird der Kulturpalast als kulturelles Zentrum der Stadt und des Bezirkes Dresden als quaderförmiger Baukörper realisiert. Ein zunächst geplantes drittes Geschoss und eine Tribüne für die Paraden auf der Ernst-Thälmann Straße werden (zum Glück) nicht ausgeführt.

Sonntag, 28. August 2011

Das schwerste Hirschgeweih der Welt

[Dresden-Postkarte der Woche] Das Schloss Moritzburg liegt in der gleichnamigen Gemeinde Moritzburg in der Nähe von Dresden. Das auf ein Jagdhaus des 16. Jahrhunderts zurückgehende Jagdschloss erhielt seine heutige Gestalt im 18. Jahrhundert unter August dem Starken und ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 34/11

Königliches Jagdschloß Moritzburg bei Dresden, ca. 1910, Verlag Rudolf Brauneis, Dresden-A., Privatbesitz
Königliches Jagdschloß Moritzburg bei Dresden, 2010, Foto: Daniel Braune

Der von Wasser umgebene Schlossbau mit vier Rundtürmen ist mit barocker Wohnkultur aus der Zeit Augusts des Starken ausgestattet. Zu den Kostbarkeiten gehören unter anderem vergoldete Ledertapeten aus dem 17. Jahrhundert. Im Schloss befinden sich Prunkräume mit Lack- und Prunkmöbeln, Augsburger Silbermöbel, chinesisches, japanisches und Meißner Porzellan sowie Jagdwaffen.

Sonntag, 21. August 2011

Schifferei, Handwerk und Steinbrucharbeit

[Dresden-Postkarte der Woche] Heute bewegen wir uns virtuell mal wieder rund um Dresden und fahren elbaufwärts ins Elbsandsteingebirge. Dort liegt direkt an der Elbe die Stadt Wehlen. Sie liegt am rechten und linken Elbufer und ist seit 1972 staatlich anerkannter Erholungsort. Stadt Wehlen liegt an der Bahnlinie von Dresden nach Prag und ist Ausgangspunkt von Wanderungen zu Zielen im Elbsandsteingebirge.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 33/11

Stadt Wehlen in der Sächsischen Schweiz, um 1900, Hermann Poy Dresden, Privatbesitz
Stadt Wehlen, (links) und der Ortsteil Pötzscha (rechts) an der Elbe von der Wilke-Aussicht gesehen. Im Hintergrund die Bastei, 2004, Quelle: Wikipedia, Autor: Bautsch

Die Stadt besteht aus den Ortsteilen Stadt Wehlen, Dorf Wehlen, Pötzscha und Zeichen. Im Jahr 1269 wurde Wehlen erstmalig urkundlich erwähnt. Die Siedlung entstand im Schutz einer Burg, die Heinrich der Erlauchte 1245 vom böhmischen König Wenzel erhielt.

Sonntag, 7. August 2011

Der älteste original erhaltene Turnierplatz der Welt

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Dresdner Stallhof gehörte zum Baukomplex des Residenzschlosses und diente im 17. Jahrhundert als Schauplatz für große Reitturniere. Fertiggestellt wurde er 1591 unter Kurfürst Christian I. und ist damit einer der ältesten in der originalen Ausgestaltung erhaltenen Turnierplätze der Welt. Heute wird der Stallhof für kulturelle Veranstaltungen wie den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt genutzt.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 31/11

Dresden, der Stallhof des Königlichen Residenzschlosses, ca. 1920, Kunstverlag Hartmann Dresden, Privatbesitz

Dresdner Stallhof nach dem Brand auf dem Weihnachtsmarkt im Dezember 2007, Privatbesitz

Erbaut wurde der Stallhof von 1586 bis 1588 vermutlich nach den Entwürfen von Giovanni Maria Nosseni und unter dem Architekten Hans Irmisch und unter Mitwirkung von Paul Buchner, der Festungsbaumeister war. Die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 beschädigten den Stallhof schwer.

Sonntag, 17. Juli 2011

Ein umstrittener Platz mit austauschbarer Fassade und Monolith

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Postplatz ist ein zentraler Platz in Dresden und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte, vor allem für den öffentlichen Personennahverkehr. Er befindet sich in der Altstadt unweit des Zwingers und der Altmarkt-Galerie.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 28/11


Dresden, Postplatz, 1942, Echte Photographie, Privatbesitz


Dresden Luftbild mit Postplatz und Zwinger während der Bauarbeiten 2006, Quelle: Henry Mühlpfordt [de.wikipedia.org]

Der Postplatz befindet sich an der Stelle eines der Haupttore der alten Dresdner Befestigungsanlagen. Das Tor, das sich bis ins 19. Jahrhundert an der Stelle des Platzes befand, hieß Wilsdruffer Tor.

Sonntag, 10. Juli 2011

Kein Herkulestor im Dresdner Zwinger

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Zwinger ist ein Gebäudekomplex mit Gartenanlagen im Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Das bekannte Kronentor ist ein Portalpavillon. Es ist neben dem Wallpavillon der bekannteste Teil und auf Abbildungen häufig das Sinnbild des Zwingers.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 27/11


Dresden, Königlicher Zwinger, Kronentor, ca. 1910, GraphischeWerke G.m.b.H. Dresden, Privatbesitz


Dresden, Königlicher Zwinger, Kronentor, 2007, Quelle: Kolossos [de.wikipedia.org]

Das Kronentor ermöglichte ursprünglich den Zugang von außerhalb der Stadt durch die Festungsmauer. Deswegen führte keine der Bedeutung des Baus entsprechende Steinbrücke über den Zwingergraben zum Kronentor, sondern nur ein schmaler hölzerner Steg, der im Falle eines Angriffs rasch abzubauen gewesen wäre.

Sonntag, 3. Juli 2011

Ein märchenhaftes Felsentor

[Dresden-Postkarte der Woche] Heute begeben wir uns in das wunderschöne Wandergebiet Sächsisch-Böhmische Schweiz, welches unweit von Dresden und malerisch rechts und links der Elbe stromaufwärts liegt. Im Böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges hebt sich die größte natürliche Sandstein-Felsbrücke Europas empor, das Prebischtor.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 26/11


Böhmische Schweiz, Das Prebischtor, ca. 1900, Kunst-Verlag Max Köhler Dresden, Privatbesitz


Böhmische Schweiz, Das Prebischtor (Pravcicka brana), 2005, Quelle: Olaf1541 [de.wikipedia.org]

Mit einer Spannweite von 26,5 Meter, einer lichten Höhe von 16 Meter, 8 Meter maximaler Breite und 3 Meter Torbogenstärke gehört es zu den herausragendsten Naturdenkmälern des Elbsandsteingebirges.

Sonntag, 26. Juni 2011

Keine Bären im Bärenzwinger

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Bärenzwinger befindet sich nahe dem Albertinum und ist Teil der historischen Dresdner Befestigungsanlagen. Die Bauten wurden von Caspar Voigt von Wierandt zwischen 1519 und 1521 errichtet und im Zuge der Nordosterweiterung der Dresdner Stadtbefestigung durch den Tischler und Schraubenmacher Paul Buchner von 1590 bis 1592 erweitert.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 25/11



Dresden, der alte Gondelhafen (Bärenzwinger), ca. 1904, Verlag: O. Schleich Nachf.

Sonntag, 19. Juni 2011

Orthostaten, Kentaurengruppen und andere Skulpturen

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Große Garten befindet sich ca. 1,2 Kilometer östlich des Dresdner Stadtzentrums und ist mit diesem durch die Bürgerwiese verbunden. Er wird sowohl in Längs- als auch in Querrichtung von mehreren Alleen durchquert, die sich zum größten Teil auch über seine Grenzen hinaus fortsetzen.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 24/11


Dresden, Hauptallee im Großen Garten, ca. 1908, Hersfeld Dresden, Privatbesitz

Die Hauptallee in Stadtrichtung erst vor dem Hygienemuseum und wird in entgegengesetzter Richtung durch die Winterbergstraße noch über zwei Kilometer in gerader Linie verlängert.