Related Posts with Thumbnails
Posts mit dem Label Dresden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dresden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 3. Juni 2015

Warum Nichtwählen nicht sexy ist!

Die Wahl zum/zur Dresdner Oberbürgermeister/in am kommenden Sonntag hat die letzten Monate für viel Wirbel gesorgt. Wie üblich wurde bzw. wird in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert ( Hashtag: #obwdd ). Von insgesamt 17 (oder waren es doch 21?) Kandidaten sind sechs übrig geblieben, welche im vorgesehenen Zeitraum ihre notwendigen Unterschriften eingesammelt haben. Zur Wahl stehen: Tatjana Festerling, Dirk Hilbert, Lara Liqueur, Dr. Eva-Maria Stange, Markus Ulbig und Stefan Vogel. Mehr Informationen zu den Kandidaten.

"Das Wahlrecht der Staatsbürger, ihre Wahlberechtigung, ist eine der tragenden Säulen der Demokratie und soll sicherstellen, dass die Volkssouveränität gewahrt bleibt. Das Wahlrecht gehört zu den politischen Grundrechten."

Genau dieses Grundrecht war 1989 eine Forderung der DDR-Bürger für das sie demonstriert und sich gegen das damalige politische System gestellt haben ... unter Einsatz ihres Lebens. Heute ist dieses Grundrecht in Gesamtdeutschland fest verankert und Bestandteil unserer Demokratie. Und warum nehmen es dann immer weniger war? 25 Jahre nach der Wende geht nur ca. jeder zweite Bürger an die Wahlurne (Wahlbeteiligung letzte Kommunalwahl Dresden: 435.583 Wahlberechtigte, 53,2% Wahlbeteiligung (2009: 49.0%), 663.177 Gültige Stimmen, Wahlbeteiligung letzte Europawahl: 64,4 Millionen Wahlberechtigte, 48,1% Wahlbeteiligung (2009: 43,3%). Diese Wahlbeteiligung ist einer Demokratie nicht würdig!

Donnerstag, 12. März 2015

Petition gegen KIB-Vorhaben am Dresdner Neumarkt

Am 05. März meldete die Dresdner Tageszeitung Dresdner Neueste Nachrichten "Grünes Licht für KIB am Dresdner Neumarkt - Investor darf umstrittenen Neubau angehen". (vgl. Zum Artikel)

Der Neubau soll zwischem Köhlerschem Haus und Kulturpalast entstehen, liegt im sogenannten Quartier V/1 und ist seit 2011 sehr umstritten. So forderte die Gesellschaft Historischer Neumarkt den Wiederaufbau des Gutbierschen Hauses. In einer Befragung stimmten nur 1% für das KIB-Projekt. (vgl. Bürgerbefragung 2011 [PDF] und Nur ein Prozent der Befragten stimmt für KIB-Projekt am Neumarkt [Sächsische Zeitung]). 2011 protestierten 21 Dresdner Prominente gegen das Bauprojekt am Neumarkt (vgl. 21 Dresdner Prominente protestieren gegen Bauprojekt am Neumarkt [Sächsische Zeitung]):

"Der Entwurf der Firma KIB-Projekt für das Neumarkt-Grundstück zwischen Kulturpalast und Heinrich-Schütz-Residenz erfülle in keinster Weise die Grundsätze für den Wiederaufbau des Neumarktes, sagen 21 Prominente. "Wir haben einen offenen Brief an den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert übergeben", sagt Sebastian Meyer-Stork. Der Chef der Sächsischen Dampfschifffahrt und 20 weitere namhafte Dresdner fordern die Stadt auf, die guten Erfahrungen der Stadt in den letzten Jahren beim Wiederaufbau des Neumarkts zu beachten. Bedauerlicherweise werde der KIB-Entwurf den Grundsätzen des Gestaltungskonzeptes absolut nicht gerecht. Neben den rekonstruierten Leitbauten und Leitfassaden haben danach alle neu geplanten Gebäude bestimmten Vorgaben zu folgen. Dazu gehören Verzicht auf Stufen-, Staffel- sowie Flachdächer."

Aufgrund der aktuellen Entwicklung kommt wieder Bewegung in die Sache. Aktuell initiieren die Admins der Facebook-Seite Wir sind Dresden mit immerhin ca. 2.000 Fans folgende Online-Petition: "Stoppt den KIB-Bau (Quartier V/1) Frauengasse zwischen Kulturpalast und Heinrich-Schütz-Residenz". Unter Anderem heißt es: "Dieser Bau verschandelt unser Stadtbild und er nimmt den einzigartigen Blick auf die Frauenkirche". Tatsächlich versperrt der geplante moderne, kompakte Bau mit Staffelgeschoss nach einem Entwurf des Büros Kupferschmidt Architekturpartner aus München, den direkten Blick vom Altmarkt zur Frauenkirche.

Mittwoch, 4. März 2015

OB-Kandidat möchte aus Dresden Millionenstadt machen

Am 07. Juni 2015 findet in Dresden die Oberbürgermeisterwahl statt. Seit dem 27. Februar bis zum 11. Mai 2015 können Parteien, Wählervereinigungen und Einzelbewerber ihre Wahlvorschläge einreichen. Mittlerweile stellen sich 8 Kandidaten zur Wahl. Darunter bekannte Gesichter wie Sachsens Innenminister Markus Ulbig oder Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert. Wählbar sind übrigens Deutsche im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz und Staatsangehörige anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben und die allgemeinen persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllen. Somit finden sich unter den Kandidaten wie üblich auch ein paar Außenseiter, natürlich rein subjektiv gesehen. So zum Beispiel die Drag Queen & DJane Lara Liqueur, der Rapper Tanne M. C. oder Ronny Winkler.

Vor dem Wahlgang sollte man sich ein Urteil bilden und alle Kandidaten näher ansehen. Die OB-Kandidatur von Ronny Winkler wurde mir erst heute durch das soziale Netzwerk bekannt. Es lohnt sich durchaus seine Kandidatur näher betrachten.

Donnerstag, 19. Februar 2015

Wer ist eigentlich Dresden Nazifrei?

Der 13. Februar 2015, als 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens, ist vorbei. Wie ich, diesmal aus der Ferne, beobachten konnte, ist dieser Jahrestag friedlich in Dresden begangen wurden. Darüber freue ich mich. Ebenfalls bin ich froh darüber, dass dieser Gedenktag von extremistischen Gruppierungen immer weniger missbraucht wird. Nach eigenen Angaben hat insbesondere die Vereinigung/das Bündnis Dresden Nazifrei einen entscheidenden Anteil daran. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Es ist fraglich ob deren Arbeitsweisen mit demokratischen Ansichten vereinbar sind.

Grundsätzlich beschäftige ich mich öffentlich nicht oder selten mit politischen Themen. An dieser Stelle mache ich eine Ausnahme. Der Grund: Ein Interview des (offensichtlichen, dies lässt sich nicht genau verifizieren) Sprechers von Dresden Nazifrei Silvio Lang in der Online-Ausgabe der DNN vom 18.02.2015 (vgl. Weg vom Bohei: Dresden-Nazifrei-Sprecher zieht Bilanz zum Wochenende des 13. Februars). In diesem Interview heißt es auf die Frage der DNN "Sie sprechen den Erinnerungsdiskurs an, wie soll Dresden künftig mit dem Datum 13. Februar umgehen?" Antwort Lang: "Das Problem ist, dass es überhaupt noch ein Umgehen mit diesem Tag gibt. Wir wünschen uns, dass Dresden davon weggeht, aus dem 13. Februar einen besonderen Tag zu machen und ihn mit viel Bohei zu begehen. [...] Die Bombardierung Dresdens war kein singuläres Ereignis, das man besonders herausheben muss, noch sollte man sie glorifizieren oder den Opfermythos weiter herausheben." Könnte genau dieses Statement der Grund dafür sein, warum OB Orosz und die AG 13. Februar nicht oder nicht mehr mit Dresden Nazifrei spricht? (vgl. Interview DNN, Antwort Lang: "[...] Anders als in den letzten Jahren gab es keine Gespräche mit der AG 13. Februar, weil es nichts Neues zu besprechen gibt und es auch keine neue Positionierung seitens der AG 13. Februar gab. Wir sind aber auch nicht gefragt worden. [...]")

Samstag, 7. Februar 2015

Dresden bekennt Farbe ... Bloggedanken zum 13. Februar 2015

Menschenkette am 13. Februar 2015
Menschenkette am 13. Februar 2015
70 Jahre nach dem Bombenangriff werden zum Gedenken am 13. Februar um 21:45 Uhr wieder alle Kirchenglocken der Stadt läuten. Wer meinen Blog schon ein paar Jahre liest, weiß das mir das stille Gedenken am Herzen liegt und daher auch immer ein Blogartikel zu diesem Tag von mir veröffentlicht wird. Mein Beitrag gegen das Vergessen. Diesmal möchte ich meinen Artikel mit folgendem Zitat einleiten:

"Am 13. Februar 1945 - wenige Wochen vor Ende des bereits entschiedenen Krieges - legten Luftangriffe auch die Dresdner Frauenkirche in Trümmer. Jahrzehntelang war diese Ruine Anklage und Mahnmal für alle friedliebenden Menschen. In der schweren Zeit politischer Bedrückung und weltweiter Hochrüstung haben junge Menschen immer wieder brennende Kerzen auf die Ruine gestellt. In gewaltlosem Protest wollten sie Hoffnungszeichen setzen für eine Zeit des Friedens, der Gerechtigkeit und der Bewahrung des Lebens. Doch der weitere Verfall der Ruine ist nicht aufzuhalten. Ihre Sicherung und Erhaltung würde umfangreiche bauliche und finanzielle Anstrengungen erfordern."
... aus der Ruf aus Dresden, den der Pfarrer Karl-Ludwig Hoch formulierte. Der Aufruf ging am 12. Februar 1990 in die Welt. (ganzer Wortlaut)

Dienstag, 23. Dezember 2014

Weihnachten in der Frauenkirche 2014

Weihnachten steht vor der Tür. Die geschmückten Fenster und Weihnachtsmärkte kündigen es an. In dieser Zeit macht mir die Post der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. immer viel Freude. In diesem Förderverein bin ich seit vielen Jahren Mitglied um damals den Wiederaufbau zu unterstützen und heute den Erhalt der Frauenkirche Dresden, welche mir nach wie vor besonders am Herzen liegt. Der Förderverein verschickt jedes Jahr eine Postkarte, welche es nicht im Handel zu kaufen gibt. Ein Dankeschön an Ihre Fördermitglieder. Die diesjährige Postkarte finde ich wieder sehr gelungen, sie zeigt den Christbaum vor dem Altar der Frauenkirche.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 52/14

Christbaum und Altar in der Dresdner Frauenkirche
Christbaum und Altar in der Dresdner Frauenkirche, Foto: Prof. Jörg Schöner, Dresden, Druck: Saxoprint

Dienstag, 23. September 2014

Nu gugge ma - 1. Sächsisches Mundart-Theater eröffnet in Dresden

Ensemble Es bleibt in der Familie
Ensemble Es bleibt in der Familie, Bild: Fotograf Thomas Koch
Der sächsische Dialekt ist vom Aussterben bedroht. Das wissen wir nicht erst seit der Gründung der Ilse-Bähnert-Stiftung von Tom Pauls, welche sich die Pflege der sächsischen Kultur und Sprache als Aufgabe gemacht hat. Tom Pauls sagt zum Sächsisch: "Es ist ein Dialekt, aber vor allem eine Weltanschauung" *.

So sehe ich das auch. Ich liebe mein, unser Sächsisch. Um so erfreuter war ich über den heutigen Tipp aus dem Bekanntenkreis. Am 02. Oktober 2014 startet die erste Spielzeit der Sächsischen Volksbühne im Centrum Theater in der Centrum Galerie Dresden. Die Macher begründen ihr Engagement mit: "In der Theaterstadt Dresden fehlte bis heute das "Mundart-Theater" mit Witz und Stil. Diese Lücke wird nun durch die Sächsische Volksbühne geschlossen." Mit Schwanks, Komödien und Musicals wird die Geschichte und die Geschichten der Sachsen erzählt, von Sachsen und mit den Sachsen. Und das natürlich in "gepflägtem Säggs´sch".

Montag, 2. Juni 2014

Die besten Public Viewing Plätze zur Fußball-WM Brasilien 2014 in Dresden

Wenn am 12. Juni 2014 um 22:00 Uhr (unserer Zeit, 17:00 Uhr Ortszeit) in Brasilien das erste Fußball-Weltmeisterschaftsspiel (Brasilien : Kroatien) angepfiffen wird, wollen wieder tausende Dresdner gemeinsam beim Public Viewing (auch Public Screening) feiern.

Auch wenn es kein "richtiges" Fanfest geben wird, gibt's wieder jede Menge Locations in und um Dresden vom 12. Juni bis 13. Juli. Einige davon habe ich nachfolgend handverlesen und mit verfügbaren Specials aufgelistet:

  • Filmnächte am Elbufer, Übertragung auf der großen Kinoleinwand live, 2 Achtelfinal-Spiele (30.06., 01.07.), Halbfinale (08.07., 09.07.), Finale (13.07.), Eintritt (offensichtlich) frei!, dresden.filmnaechte.de
  • Brauhaus am Waldschlösschen, Innerhalb der Öffnungszeiten alle Spiele der Fußball-WM auf mehreren Großbildleinwänden live. Für die Spiele der deutschen Elf wird zusätzlich im Innenhof ein Festzelt für die Live-Übertragung aufgebaut, Special: Für jedes Tor der deutschen Elf eine Runde Freibier für alle Gäste! (Gilt nicht bei Elfmeterschießen nach Verlängerung. Nur während der Veranstaltung an Zuschauer der Live-Übertragung. Es besteht kein Rechtsanspruch.) Achtung: keine Reservierung möglich!, waldschloesschen.de
  • SchillerGarten, Fussball-WM im SchillerGarten (Biergarten), noch keine weiteren Informationen, schillergarten.de

Mittwoch, 28. Mai 2014

Unwetter und Starkregen - Nichts gelernt aus der Flutkatastrophe in Sachsen 2013

Tatsächlich berichtete der Deutsche Wetterdienst am 26.05.2014 rechtzeitig mit einer Vorab-Unwetterwarnung vor schwerem Gewitter und Starkregen. Mittlerweile meist etwas belächelt werden die Warnungen von den Einwohnern zur Kenntnis genommen. Als Betreiber des Facebook-Netzwerkes "Hochwasser Dresden" verfolge ich die entsprechenden Warnmeldungen, gebe sie gegebenenfalls im Netzwerk weiter und recherchiere bei Bedarf weitere Information und Hintergründe.

So auch am 27.05.2014. Die Meldungen der Niederschlagsmengen im westlichen Raum Deutschlands ließen aufhorchen und bewirkten ein größeres Interesse meinerseits. Erste Meldungen über Überschwemmungen in Freiberg (Sachsen) und einen Erdrutsch bzw. Schlammlawine in Meißen liefen über die Online-Portale. Spätestens an dieser Stelle setzen sich Mechanismen in Gang, welche wir bei der Hochwasserkatastrophe 2013 in unserem Netzwerk "gelernt" haben. Quellen prüfen, Informationen sammeln, auswählen welche Informationen gepostet werden ... unser Netzwerk funktioniert nach wie vor. Und das Wichtigste, Pegelstände kontrollieren und ggf. Warnmeldungen prüfen. Wobei wir beim Thema wären.

Erste Anlaufstelle ist u. a. das Landeshochwasserzentrum (LHWZ), welches auch bei der Landeshauptstadt Dresden für alle Bürger als Informationsquelle genannt wird. Dabei erhielt ich folgende Meldung:

Montag, 14. April 2014

Überraschend: Dresdner Frauenkirchen-Geschäft und Online-Shop schließen

Der Dresdner Frauenkirchen-Shop am Georg-Treu-Platz ist weit über die Grenzen von Dresden bekannt. Ob Frauenkirchen-Uhren, Geschenkartikel rund um die Frauenkirche, Bücher oder Souvenirs, vieles was das Touristenherz begehrt konnte man dort kaufen. Wem Dresden zu weit war, der konnte selbige Artikel im dazugehörigen Online-Shop erwerben. Viele Leser wissen, dass mir die Frauenkirche sehr am Herzen liegt, daher ist es wohl nicht verwunderlich, dass ich zumindest im Online-Shop regelmäßiger Kunde war.

Erstaunt las ich daher letzte Woche folgende Email:

"... leider müssen wir unser Geschäft am Georg-Treu-Platz dauerhaft schließen. Unser Online-Shop wird nach dem 30.04.2014 abgeschaltet. Nutzen Sie bis dahin noch die Möglichkeit, die beliebten Frauenkirchen-Uhren oder ein anderes Geschenk zu bestellen! Unser Hauptprodukt - die Frauenkirchen-Uhren - wird auch danach mit einem neuen Partner weitergeführt. Sobald dieser feststeht werden Sie unverzüglich auf unserer Internetseite auf die neue Bezugsmöglichkeit verwiesen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihr langjähriges Vertrauen und wünschen Ihnen alles Gute!"

Montag, 17. März 2014

The Church of Our Lady - Tolles Video wirbt weltweit für Dresden

Wer meinen Blog regelmäßig liest, weiß das auch regelmäßig interessante Videos von Dresden veröffentlicht werden. Unter der Rubrik "Videoecke" könnt ihr euch alle bisher veröffentlichten Videos ansehen.

Vor einigen Tagen wurde in den sozialen Medien ein weiteres tolles Werbevideo von Dresden verbreitet. Es trägt den Namen "The Church of Our Lady in Dresden - a baroque masterpiece and a symbol of unity". Wobei dabei aber nicht nur unsere Dresdner Frauenkirche zu sehen ist. In dem reichlich dreiminütigen Zeitraffer-Video wird vielmehr die ganze Schönheit Dresdens gezeigt. So ist neben der Frauenkirche am Neumarkt, auch das Grüne Gewölbe, der Zwinger, die Semperoper oder der Striezelmarkt zu sehen. Tolle Bilder aus dem Inneren der Frauenkirche und von der Kuppel aus vervollständigen das Video.

Das Video gehört zu einer Reihe von bisher 34, bei YouTube, veröffentlichten Videos der Deutschen Zentrale für Tourismus e. V. (DZT), welche seit 60 Jahren im Auftrag der Bundesregierung für das Reiseland Deutschland im Ausland wirbt und weltweit damit das Reiseland Deutschland vermarktet. In der Position der DZT heißt es:
"Als Marketingorganisation für das Reiseland Deutschland übernimmt die DZT wichtige Funktionen für die internationale Vermarktung. Das geht von der Entwicklung eines angebots- und erlebnisorientierten Marketing über die Bündelung und Optimierung aller Marketingaktivitäten bis hin zum flächendeckenden Vertrieb in Wachstumsmärkten. Dabei stützt sich die DZT auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Deutschlandtourismus sowie Partnern aus Wirtschaft und Verbänden."

Mittwoch, 29. Januar 2014

Ja, Dresden war eine wunderbare Stadt ... Bloggedanken zum 13. Februar 2014

Menschenkette am 13. Februar 2014
Menschenkette am 13. Februar 2014
"Ja, Dresden war eine wunderbare Stadt. Ihr könnt es mir glauben. Und ihr müßt es mir glauben! Keiner von euch, und wenn sein Vater noch so reich wäre, kann mit der Eisenbahn hinfahren, um nachzusehen, ob ich recht habe. Denn die Stadt Dresden gibt es nicht mehr. Sie ist, bis auf einige Reste, vom Erdboden verschwunden. Der Zweite Weltkrieg hat sie, in einer einzigen Nacht und mit einer einzigen Handbewegung, weggewischt. Jahrhunderte hatten ihre unvergleichliche Schönheit geschaffen. Ein paar Stunden genügten, sie vom Erdboden fortzuhexen. Das geschah am 13. Februar 1945. Achthundert Flugzeuge warfen Spreng- und Brandbomben. Und was übrigblieb, war eine Wüste. Mit ein paar riesigen Trümmern, die aussahen wie gekenterte Ozeandampfer." ... so beschrieb Erich Kästner in seiner Kindheitserinnerung "Als ich ein kleiner Junge war..." die Trauer über den Untergang Dresdens ...

69 Jahre nach dem Bombenangriff werden zum Gedenken am 13. Februar um 21:45 Uhr wieder alle Kirchenglocken der Stadt läuten. Wer meinen Blog schon ein paar Jahre liest, weiß das mir das stille Gedenken am Herzen liegt und daher auch immer ein Blogartikel zu diesem Tag von mir veröffentlicht wird. Mein Beitrag gegen das Vergessen.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Weihnachten an der Frauenkirche 2013

Weihnachten steht vor der Tür. Die geschmückten Fenster und Weihnachtsmärkte kündigen es an. Zeit etwas zur Ruhe zu kommen, auch wenn man aufgrund der Vorweihnachtshektik in der Praxis eher weit davon entfernt ist. In der Vorweihnachtszeit macht mir eine bestimmte Post immer viel Freude. Es ist die Weihnachtspost der Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche Dresden e. V. In diesem Förderverein bin ich seit vielen Jahren Mitglied um damals den Wiederaufbau zu unterstützen und heute den Erhalt der Frauenkirche Dresden, welche mir besonders am Herzen liegt. Der Förderverein verschickt jedes Jahr eine Postkarte, welche es nicht im Handel zu kaufen gibt. Ein Dankeschön an Ihre Fördermitglieder. Die diesjährige Postkarte finde ich wieder sehr gelungen, sie zeigt den Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche im Jahr 2011.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 50/13

Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche Dresden, Januar 2011
Weihnachtsmarkt vor der Frauenkirche Dresden, Januar 2011, Foto: Prof. Jörg Schöner, Dresden, Druck: Saxoprint

Dienstag, 3. Dezember 2013

Ein verschwundenes Schloss im Südosten von Dresden

Heute möchte ich von einem, leider nicht mehr vorhandenen, Kleinod der Dresdner Geschichte berichten. Ich bin mir nicht sicher, wie viele Dresdner wissen, dass es im Stadtteil Prohlis, welcher heute eher für ein Neubaugebiet im Plattenbaustil bekannt ist, ein ansehnliches Schloss gab. Bereits um 1200 existierte in Prohlis ein befestigter Herrenhof mit einer Wallanlage am Geberbach. 1868 erwarb Freiherr Johann Christian von Kap-herr den Hof Hänichen und ließ umfangreiche Um- und Erweiterungsbauten vornehmen. Höhepunkt war 1887/88 der Bau eines repräsentativen Schlosses im Neorenaissancestil. Gleichzeitig entstand der Schlosspark mit verschiedenen exotischen Gehölzen, vermutlich nach Plänen des Gartenarchitekten Friedrich Bouché. Bouché hatte kurz zuvor auch die Erweiterung des Großen Gartens vorgenommen. Durch Ankauf des Hofes, in dem Johann George Palitzsch gelebt hatte, vergrößerte sich 1884 der Grundbesitz auf 63 Hektar.

Donnerstag, 14. November 2013

Online-Petitionen - ein neues Dresdner Hobby?

Ob ein Fußgängertunnel, der Dresdner Fernsehturm oder der Ausbau der Königsbrücker Straße in Dresden. In den letzten zwei Wochen wurde ich fast täglich mit neuen Online-Petitionen konfrontiert. Ab heute sogar per Privatnachricht im Netzwerk Facebook. Ich kann mich dem Gefühl nicht verschließen, dass Online-Petitionen ein neues Hobby frustrierter Bürger geworden sind. Aber diese Einschätzung ist nur subjektiv. Grundsätzlich ist gegen eine Online-Petition, als demokratisches Mittel der Bürgerbeteiligung, nichts einzuwenden, sie sollte aber dennoch umsetzbar, vernünftig formuliert und ggf. von allen anderen Bürgern nachvollziehbar sein. Und wie sieht es eigentlich rechtlich aus? Ist eine Online-Petition verbindlich? Und wie hält man es mit dem Datenschutz?

Das offizielle Petitionsrecht ist in Deutschland im Grundgesetz Artikel 17 festgelegt, dort heißt es, dass "Jedermann das Recht hat, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden." (Art. 17 GG). Die Wikipedia definiert die Petition wie folgt: "Eine Petition (lat. petitio, "Bittschrift, Gesuch, Eingabe" [...]) ist ein Schreiben (eine Bittschrift, ein Ersuchen, eine Beschwerde) an eine zuständige Stelle, zum Beispiel Behörde oder Volksvertretung. Dabei kann grundsätzlich unterschieden werden zwischen Ersuchen, die auf die Regelung eines allgemeinen politischen Gegenstands zielen (z. B. den Beschluss oder die Änderung eines Gesetzes durch das Parlament, die Änderung einer Verfahrensweise in einer Behörde) und Beschwerden, die um Abhilfe eines individuell erfahrenen Unrechts (z. B. eine formal zwar zulässige, aber als unverhältnismäßig empfundene Behördenentscheidung) bitten." (Petition bei Wikipedia) So viel zur Definition einer Petition.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Mit der Tante JU über Dresden - Ein Rundflugerlebnis

Blick auf die Dresdner Elbschlösser
Blick auf die Dresdner Elbschlösser
Dresden von oben ... ein lang gehegter Wunsch meinerseits. Aber wie anstellen, insbesondere wenn man mit einer gewissen Flugangst gesegnet ist. Ein Rundflug mit der Tante JU (JU 52) könnte ich mir vorstellen. Nostalgisches Erlebnis in Verbindung mit einem Blick über Dresden. Diesen Wunsch konnte ich mir nun, dank meiner lieben Freunde, erfüllen. Dies muss deshalb hier erwähnt werden, da ich mir wohl selbst nie ein Flugticket gekauft hätte ...

Am 07.10.2013 war es nun so weit. Das Wetter nebelig und mehr oder weniger grau in grau, leider. Das Ticket hielt ich bereits seit einiger Zeit in meinen Händen. Pünktlich am Dresdner Flughafen angekommen klappte der Check-in problemlos. Die Aufregung hielt sich wider erwarten bis zum Vorabend des Starts in Grenzen. Das änderte sich ein wenig als ich vom Panorama-Ausblick am Flughafen den vorigen Flug starten sah.

Blick über Dresden auf die Altstadt und das Stadion der SG Dynamo Dresden
Blick über Dresden auf die Altstadt und das Stadion der SG Dynamo Dresden

Mittwoch, 18. September 2013

Der Charme der Fichte II - Der Baum für den 579. Dresdner Striezelmarkt

Weihnachten steht (fast) vor der Tür ... und damit auch der 579. Dresdner Striezelmarkt. Die Dresdner und Besucher aus aller Welt freuen sich auf leckeren Glühwein, Mandeln und erzgebirgische Volkskunst. Wenn da nicht die Problematik des grünen Nadelbaumes inmitten des Striezelmarktes wäre. Die meisten Dresdner und Gäste erinnern sich sicherlich noch an den Baum des letztes Jahres, der diese Bezeichnung wohl nicht verdient hatte.

Das letztjährige Dilemma ist der Stadt Dresden wohl noch gut in Erinnerung und brachte sie daher auf folgende Idee. Die Dresdner und ihre Gäste sollen den diesjährigen Baum selbst aussuchen. In der offiziellen Mitteilung heißt es: "Die Landeshauptstadt Dresden sucht einen Weihnachtsbaum für den 579. Dresdner Striezelmarkt. Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Institutionen konnten im Juni ihren Nadelbaum für den Dresdner Striezelmarkt vorschlagen. Es gingen 50 Angebote im Amt für Wirtschaftsförderung ein.". Vermutlich lag es an der Jahreszeit, dass ich diese Meldung im Juni übersehen habe. Weiter heißt es: "Eine Fachjury traf eine Vorauswahl unter allen Einsendungen, da spezielle Anforderungen an Baum und Standort gestellt werden. Es blieben zehn Bäume übrig. Die Fachjury begutachtete diese im August vor Ort.". Wer Mitglied der Fachjury war ist mir leider nicht bekannt. Vier Bäume haben es nun ins Finale geschafft.

Donnerstag, 12. September 2013

Trockenlegung der Elbe und seiner (ihrer) Nebenflüsse im Raum Dresden geplant

Das Brückengespenst scheint sich in Dresden wohl zu fühlen. Nachdem sich die allgemeinen Brückengegner in Dresden immer noch von dem Schock der Eröffnung der Waldschlößchenbrücke erholen, punkten diese Woche unsere Dresdner Gazettenschreiber mit weiteren Brückenpossen und könnten damit den Brückengegnern wieder frischen Wind in die Segel pusten. So steht die fast 140 Jahre alte Albertbrücke kurz vor dem Zusammenbruch. Herausfallende Steine und Risse lassen das Bauwerk seit dieser Woche nur noch zweispurig und im Schritttempo befahren. Ein Streit wann, ob und wie saniert wird ist in vollem Gange und setzt die Tradition der Waldschlößchenbrücke fort. Heute wiederum holte Herr Köttnitz vom Straßen- und Tiefbauamt die nächste Keule heraus. Er spricht von einer tickenden Zeitbombe in Bezug auf die Nossener Brücke, welche immerhin knapp 50 Jahre alt ist.

Diese vorgenannten Zustände, die natürlich einer Stadt am Fluss absolut würdig sind, brachte mich auf folgende Idee welche ich hier der breiten Masse vortragen möchte. Wohldurchdacht schlage ich vor das wir die Elbe mit all seinen Nebenflüssen im Raum Dresden trocken legen. Der Gedanke scheint zuerst absurd zu klingen, eröffnet er aber Dresden ungeahnte Möglichkeiten. Zuerst müssten wir sämtliche Brücken abreißen (Anm. schade um die Waldschlößchenbrücke ist es nur für die Befürworter). Damit könnte man Unmengen an Unterhaltskosten sparen, der Sanierungsstau würde sich quasi in Luft auflösen. Die freigewordenen Mittel könnte man weiterhin zum Fenster rauswerfen oder eben bei der Kulturpalast-Sanierung goldene Klinken und Wasserhähne einbauen.

Dienstag, 10. September 2013

Stadtfest, Filmnächte, Weinberge ... Dresden und Umgebung im Zeitraffer 2013

Wer mein Blog regelmäßig liest, weiß das ich gern Videos von Dresden und Umgebung veröffentliche. Sie zeigen neben den vielen Bildern besonders wie schön unsere Heimat ist und sind Werbung für unsere Region, welche insbesondere nach dem Hochwasser wieder sehr wichtig geworden ist.

Das Dresdner Stadtfest mit Feuerwerk, die Filmnächte am Elbufer, die Weinberge in Radebeul, atemberaubende Filmaufnahmen aus der Sächsischen Schweiz oder Sonnenuntergänge über dem Elbtal ... das seht ihr im knapp sechsminütigen Zeitraffer-Video. Lasst es auf euch wirken, genießt die Bilder und gebt diesen wunderbaren Videobeitrag weiter.

Donnerstag, 1. August 2013

Nominiert für den Deutschen Bürgerpreis .. WIR sagen DANKE

Deutscher Bürgerpreis
Ups, was ist denn das für eine Überraschung? Tatsächlich habe ich heute die Information erhalten, dass das Facebook-Projekt Hochwasser Dresden für den Deutschen Bürgerpreis nominiert wurde. Und das gleich zweimal. Normalerweise stehe ich ja lieber im Hintergrund, aber diese Nominierung macht das Team und mich schon ein wenig stolz.

Was ist der Deutsche Bürgerpreis? In den letzten fünf Wochen wurden unterschiedlichste Engagements, die die große Bandbreite des Einsatzes in den Hochwassergebieten widerspiegeln, für den Sonderpreis des Deutschen Bürgerpreises vorgeschlagen: Mehr als 120 Einzelpersonen und Gruppen stehen zur Wahl. Bis zum 11. August könnt Ihr Eure Stimme für eine oder einen der Nominierten abgeben. Aus den zehn meistgewählten Engagements bestimmt die Fachjury des Deutschen Bürgerpreises die drei Preisträger, die am 15. August bekanntgegeben werden. Bei der feierlichen Preisverleihung am 2. Dezember 2013 im ZDF Zollernhof in Berlin werden diese Helferinnen und Helfer stellvertretend für alle Engagierten in den Hochwasser-Gebieten ausgezeichnet.