Das Brückengespenst scheint sich in Dresden wohl zu fühlen. Nachdem sich die allgemeinen Brückengegner in Dresden immer noch von dem Schock der Eröffnung der Waldschlößchenbrücke erholen, punkten diese Woche unsere Dresdner Gazettenschreiber mit weiteren Brückenpossen und könnten damit den Brückengegnern wieder frischen Wind in die Segel pusten. So steht die fast 140 Jahre alte Albertbrücke kurz vor dem Zusammenbruch. Herausfallende Steine und Risse lassen das Bauwerk seit dieser Woche nur noch zweispurig und im Schritttempo befahren. Ein Streit wann, ob und wie saniert wird ist in vollem Gange und setzt die Tradition der Waldschlößchenbrücke fort. Heute wiederum holte Herr Köttnitz vom Straßen- und Tiefbauamt die nächste Keule heraus. Er spricht von einer tickenden Zeitbombe in Bezug auf die Nossener Brücke, welche immerhin knapp 50 Jahre alt ist.
Diese vorgenannten Zustände, die natürlich einer Stadt am Fluss absolut würdig sind, brachte mich auf folgende Idee welche ich hier der breiten Masse vortragen möchte. Wohldurchdacht schlage ich vor das wir die Elbe mit all seinen Nebenflüssen im Raum Dresden trocken legen. Der Gedanke scheint zuerst absurd zu klingen, eröffnet er aber Dresden ungeahnte Möglichkeiten. Zuerst müssten wir sämtliche Brücken abreißen (Anm. schade um die Waldschlößchenbrücke ist es nur für die Befürworter). Damit könnte man Unmengen an Unterhaltskosten sparen, der Sanierungsstau würde sich quasi in Luft auflösen. Die freigewordenen Mittel könnte man weiterhin zum Fenster rauswerfen oder eben bei der Kulturpalast-Sanierung goldene Klinken und Wasserhähne einbauen.






