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Sonntag, 29. November 2009

Friedensburg Niederlössnitz 1898 - Dresden-Postkarte Kalenderwoche 48/09

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Eine ganz besondere Burg steht auf den Weinbergen in der Niederlössnitz. Die Friedensburg wurde 1869-71 von Ernst Louis Gießmann erbaut. Sie liegt inmitten schöner Weinberge oberhalb der Niederlößnitz und Radebeul-West. Weil 1871 der deutsch-französische Krieg endete und zum Frieden führte, wird das ehemalige Weinberghaus an der Oberen Burgstraße Friedensburg genannt. 1969 erwirbt die Druckmaschinenfirma Planeta Radebeul die Friedensburg.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 48/09



Friedenburg Niederlössnitz bei Dresden, 1898, Bahn- & Dampfschiffstation Kötzschenbroda, herrliches Panorama mit Fernsicht über das ganze Elbthal Dresden bis zur sächsisch-böhmischen Schweiz, Kunstanstalt v. Peitz & Toepfer, Privatbesitz

1977 erhält die Firma Baumechanik aus Halle die Burg und nutzt sie als Ferienheim für Betriebsangehörige. 1990 erwirbt Graf Dürckheim-Montmartin die Immobilie von der Treuhand. Ab 2003 bemüht sich schließlich die Stadtsparkasse Aachen als Gläubigerbank um den Verkauf der Friedensburg, bevor Carsten Weinberg sie 2004 erwirbt. Mehr erfahren und zur Friedensburg wandern...

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Montag, 6. Juli 2009

Eine Brücke führt ins nichts - oder wie baue ich eine Geisterbrücke

Bekanntermaßen hat die Landeshauptstadt Dresden so ihre Probleme mit den Querungen über die Elbe, genannt Brücken. Nachdem wir durch die Waldschlösschen-Brücke nun welterbefrei um Touristen buhlen, werden die Stadtväter wieder mal zu Schildbürgern.


Bildquelle: Wikipedia User: Kolossos und ist unter dieser Lizenz verfügbar

Diesmal lacht die Welt über die imposante Schrägseilbrücke in Niederwartha zwischen Dresden und Radebeul. Allenfalls für Fotografen ist dieses technische Meisterwerk im Moment interessant. Denn seit Ende letzten Jahres steht die 16 Millionen Euro teure Brücke einsam in der Landschaft. Denn erst 2011 sollen die notwendigen Zufahrten fertig sein. Grund dafür soll u. a. die Umplanung einer Zufahrtsbrücke wegen dem Hochwasserschutz sein. Weitermachen...


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Sonntag, 23. Dezember 2007

Besuch im Schloß Wackerbarth in Radebeul bei Dresden

Schloss Wackerbarth in Radebeul bei Dresden

In Radebeul bei Dresden zwischen den weinbewachsenen Elbhängen und der Elbe liegt das Schloß Wackerbarth, welches bekanntermaßen heute ein Erlebnisweingut beherbergt.

Zu jeder Jahreszeit ist es einen Ausflug wert.
Zur Geschichte:
August Christoph Graf von Wackerbarth wurde am 22. März 1662 in Kogel geboren. Mit 17 Jahren begannen seine Lehrjahre als Page am kurpfälzischen Hof. Nach dem Tod des Kurfürsten hielt er sich allerdings kurzerhand an dessen Witwe, die er 1685 zu deren Schwester, der sächsischen Kurfürstin Anna Sophia nach Dresden begleitete. Nach zahlreichen Studienreisen startete Graf von Wackerbarth ab 1690/91 zunächst seine militärische Karriere.
1707 dann die Hochzeit mit Katharina Paulina Maria Balbiani, die er als Gesandter August des Starken in Wien kennen gelernt hatte. Nun übernahm er auch verstärkt politische Aufgaben im Dienste des sächsischen Hofes.
So saß Wackerbarth ab 1710 unter anderem im Geheimen Rat und hatte das Amt des Kabinettsministers inne. Als Gouverneur in Dresden bleibt Wackerbarth jedoch bis heute vor allem als Bauherr in Erinnerung.

Weiterführende Informationen:

Offizielle Homepage Schloß Wackerbarth