Am 05. März meldete die Dresdner Tageszeitung Dresdner Neueste Nachrichten "Grünes Licht für KIB am Dresdner Neumarkt - Investor darf umstrittenen Neubau angehen". (vgl. Zum Artikel)
Der Neubau soll zwischem Köhlerschem Haus und Kulturpalast entstehen, liegt im sogenannten Quartier V/1 und ist seit 2011 sehr umstritten. So forderte die Gesellschaft Historischer Neumarkt den Wiederaufbau des Gutbierschen Hauses. In einer Befragung stimmten nur 1% für das KIB-Projekt. (vgl. Bürgerbefragung 2011 [PDF] und Nur ein Prozent der Befragten stimmt für KIB-Projekt am Neumarkt [Sächsische Zeitung]). 2011 protestierten 21 Dresdner Prominente gegen das Bauprojekt am Neumarkt (vgl. 21 Dresdner Prominente protestieren gegen Bauprojekt am Neumarkt [Sächsische Zeitung]):
"Der Entwurf der Firma KIB-Projekt für das Neumarkt-Grundstück zwischen Kulturpalast und Heinrich-Schütz-Residenz erfülle in keinster Weise die Grundsätze für den Wiederaufbau des Neumarktes, sagen 21 Prominente. "Wir haben einen offenen Brief an den amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert übergeben", sagt Sebastian Meyer-Stork. Der Chef der Sächsischen Dampfschifffahrt und 20 weitere namhafte Dresdner fordern die Stadt auf, die guten Erfahrungen der Stadt in den letzten Jahren beim Wiederaufbau des Neumarkts zu beachten. Bedauerlicherweise werde der KIB-Entwurf den Grundsätzen des Gestaltungskonzeptes absolut nicht gerecht. Neben den rekonstruierten Leitbauten und Leitfassaden haben danach alle neu geplanten Gebäude bestimmten Vorgaben zu folgen. Dazu gehören Verzicht auf Stufen-, Staffel- sowie Flachdächer."
Aufgrund der aktuellen Entwicklung kommt wieder Bewegung in die Sache. Aktuell initiieren die Admins der Facebook-Seite Wir sind Dresden mit immerhin ca. 2.000 Fans folgende Online-Petition: "Stoppt den KIB-Bau (Quartier V/1) Frauengasse zwischen Kulturpalast und Heinrich-Schütz-Residenz". Unter Anderem heißt es: "Dieser Bau verschandelt unser Stadtbild und er nimmt den einzigartigen Blick auf die Frauenkirche". Tatsächlich versperrt der geplante moderne, kompakte Bau mit Staffelgeschoss nach einem Entwurf des Büros Kupferschmidt Architekturpartner aus München, den direkten Blick vom Altmarkt zur Frauenkirche.