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Montag, 3. Oktober 2011

Ein umstrittener Kristall in Dresden

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Ufa-Kristallpalast ist ein Kino(neu)bau in der Dresdner Innenstadt. Er befindet sich neben der bekannten Einkaufsmeile Prager Straße, direkt an der heutigen St. Petersburger Straße gelegen.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 39/11

Dresdner UFA-Kristall Filmpalast an der St. Petersburger Straße,  Quelle: Wikipedia, Autor: Kolossos

Der umstrittene Entwurf für das Gebäude stammt von dem Wiener Architektenbüro Coop Himmelb(l)au aus den Jahren 1997 und 1998.

Montag, 2. März 2009

Ein Panzer fährt mit vier Kindern durch die Elbe - "Maria am Wasser"

Sommer 1983 in Sachsen. Ein Panzer fährt mit vier Kindern des Waisenhauses "Frohe Zukunft" durch die Elbe. Der Ausflug endet für alle Kinder tödlich, da der Panzer sinkt.

22 Jahre später kehrt der Orgelbauer Marcus Lenk in sein Heimatdorf Neusorge zurück und behauptet, eines der Kinder zu sein. Marcus ist perplex: Niemand erkennt ihn wieder. Nicht einmal sein Vater Hannes und seine Mutter Maria, die mit strenger Hand das Waisenhaus leitet, glauben an seine Identität. Alle sind fest davon überzeugt, dass "ihr Marcus" damals bei dem tragischen Unfall in der Elbe ertrunken ist. Nur in der geheimnisvollen Alena findet er eine Vertraute.

Ganz Neusorge scheint unter einer Decke des Schweigens und der Schuld gefangen zu sein. Während Marcus Stück für Stück die Kirchenorgel zusammensetzt, entdeckt er das dunkle Geheimnis der Dorfbewohner. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnen zu verschwimmen und die Liebe ist zum Greifen nah.

Der Film von Thomas Wendrich ist die Aufarbeitung eines tatsächlichen Ereignisses, jahrelang hat er daran gearbeitet und nun seinen "Traum" verwirklicht. Die Besonderheit für alle Dresdner liegt im Drehort und natürlich im Titel des Films. Der Titel des Films ist benannt nach der kleinen Schifferkirche "Maria am Wasser" im Dresdner Stadtteil Hosterwitz. In und um dieses wunderschöne Kleinod im Dresdner Elbtal entwickelt sich diese Geschichte.

Seit dem 26. Februar läuft der Film "Maria am Wasser" in den Kinos mit den bekannten Schauspielern Alexander Beyer, Annika Blendl und Marie Gruber, bekannt aus "Go Trabbi Go".

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Dienstag, 24. Februar 2009

21. Filmfest Dresden mit Bewerberrekord

Das 21. Filmfest Dresden findet vom 14. bis 19. April mit 70 Streifen aus 20 Ländern statt. Um acht Goldene Reiter und Preisgelder in Höhe von insgesamt 60.000 Euro wird konkurriert. 43 Produktionen sind in den sieben internationalen Wettbewerben des Festivals und 27 in den fünf nationalen zu sehen. Erstmals bemühe sich mit Akjoltoy Bekbolotov auch ein Regisseur aus Kirgisien um eine der Trophäen. Mit 2134 Bewerbungen aus 75 Ländern hat Europas höchstdotiertes Kurzfilmfestival im 21. Jahr einen neuen Bewerberrekord zu verzeichnen.

Im nationalen Wettbewerb laufen mit Reto Caffis "Auf der Strecke" und Runar Runarssons "2 Birds" auch Streifen zweier Oscarnomierungen. Eine Reihe anderer Filme beschäftigt sich mit dem Zusammenleben und seinen Herausforderungen in Familie und Gesellschaft. Im Wettbewerb sind auch Filme von Berlinale-Gewinner Daniel Elliot, Vuk Jevremovic, Piotr Lewandowski oder Schauspieler Fabian Busch mit seinem Erstlingsfilm "Edgar".
Das 1989 begründete Dresdner Festivals ist dem Animations- und Kurzfilm gewidmet und hat sich zu einem der wichtigsten Festivals des Genres in Deutschland und Europa entwickelt. Im Vorjahr sahen 21 000 Besucher das Wettbewerbs- und Rahmenprogramm.

Programm und weitere Informationen: filmfest-dresden.de

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Montag, 17. November 2008

Polizei stoppt illegale Filmproduktion im Kino

Zwei Männer aus der Slowakei haben sich am Sonntag in Dresden illegal als Filmproduzenten betätigt.
Mit einer Digicam schnitten sie während einer Vorstellung den neuesten James Bond-Streifen "Ein Quantum Trost" mit. Ein anderer Zeuge rief jedoch die Polizei, die die beiden 29 und 30 Jahre alten Filmer festnahm. Die Beamten stellten zudem die Speicherkarte sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Kunst- und Urheberrechtsgesetz ein.

Gefunden bei dnn-online

Samstag, 1. November 2008

James Bond kommt nach Dresden

Am 5. November eröffnet in Dresden mit der Premiere des neuen Bond-Streifens "Ein Quantum Trost" das Rundkino auf der Prager Straße in alter Pracht.
Die fünf Kinosäle im Untergeschoss wurden komplett renoviert und mit neuester Technik ausgerüstet. Das Rundkino bietet nunmehr fast 1400 Zuschauern Platz. Seit 2007 betreibt die Fantasia Film Verleih GmbH & Co KG das "Cinemagnum 3D-Kino" mit 900 Plätzen. Demnächst sollen zwei weitere Säle mit digitalen Anlagen zur Doppelprojektion dienen. Geplante Blockbuster im 3D-Format, beispielsweise Animationsfilme wie "Bolt", "Ice Age 3" oder "Shrek 4", welche alle im 3D-Format erscheinen werden, können dann gezeigt werden. Zu DDR-Zeiten war das Rundkino eines der größen Filmtheater im Osten. 2002 kam die Jahrhundertflut, eine Jahr später stellten die Behörden das markante Gebäude an der Prager Straße in Dresden unter Denkmalschutz.

Mehr erfahren unter rundkino-dresden.de

Sonntag, 3. August 2008

Dresdner Filmnächte auf Rekordkurs

Die Filmnächte am Dresdner Elbufer haben im Juli eine Rekordzahl an Besuchern angelockt. Zur Halbzeit des bis 31. August dauernden Programms hätten rund 88 000 Gäste 22 Filme und acht Konzerte besucht, teilten die Organisatoren am Freitag mit. Das seien rund 21 000 Kino- und Musikfreunde mehr als vor Jahresfrist. Zu den Filmen strömten demzufolge 29 000 Zuschauer, 1381 pro Film. In die Konzerte kamen sogar 59 000 Menschen, im Schnitt 7375. Die Ärzte hatten bei ihrem Doppelkonzert 24 000 Zuhörer, zu R.E.M. kamen 9000. Publikumslieblinge bei den Filmen waren „Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit“ (2630 Besucher) und „Leergut“ (2582).

Textquelle: dnn-online

Dienstag, 29. Juli 2008

Programmkino Ost im Februar 2009 fertig

Derzeit wird ein Neubau mit vier Sälen errichtet. Künftig werden 530 Plätze zur Verfügung stehen.
Der Ausbau des Programmkinos Ost geht zügig voran. Auf dem Gelände an der Schandauer Straße entsteht ein neues Gebäude mit vier Sälen. Die Arbeiten am Keller, für den eine sechs Meter tiefe Baugrube ausgehoben wurde, gehen bereits dem Ende entgegen, erläutert Architekt Martin Boden-Peroche. Seit Anfang Februar wird dort gebaut.

Mehr zum Programmkino Ost

Textquelle: sz-online