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Sonntag, 17. Juli 2011

Ein umstrittener Platz mit austauschbarer Fassade und Monolith

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Postplatz ist ein zentraler Platz in Dresden und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte, vor allem für den öffentlichen Personennahverkehr. Er befindet sich in der Altstadt unweit des Zwingers und der Altmarkt-Galerie.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 28/11


Dresden, Postplatz, 1942, Echte Photographie, Privatbesitz


Dresden Luftbild mit Postplatz und Zwinger während der Bauarbeiten 2006, Quelle: Henry Mühlpfordt [de.wikipedia.org]

Der Postplatz befindet sich an der Stelle eines der Haupttore der alten Dresdner Befestigungsanlagen. Das Tor, das sich bis ins 19. Jahrhundert an der Stelle des Platzes befand, hieß Wilsdruffer Tor.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Dresden-Postkarte der Woche KW 06/09 - Der Postplatz 1902

Heute wieder neu: Die "Dresden-Postkarte der Woche":

Grundsätzlich sind alle Postkarten vor 1945, also zu Zeiten als Dresden noch unzerstört war. Der Postplatz befindet sich an der Stelle eines der Haupttore der alten Dresdner Befestigungsanlagen. Das Tor, das sich bis ins 19. Jahrhundert an der Stelle des Platzes befand, hieß Wilsdruffer Tor. Dieses Tor war ursprünglich auch namensgebend. Westlich des Wilsdruffer Thorplatzes entstand die Wilsdruffer Vorstadt.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 06/09


Postplatz und Blick in die Wettinerstrasse Dresden 1902 - Verlag Dr. Trenkler Co. Leipzig - Privatbesitz

1865 erhielt der Platz den Namen Postplatz, da sich unmittelbar im Westen das Hauptpostamt befand. Schon Ende des 19. Jahrhunderts erhielt der Platz eine herausragende Stellung im Dresdner Stadtverkehr. Der Cholerabrunnen, der sich auf dem Platz befand, musste 1891 verlegt werden, da er auf dem Platz den Ausbau störte. 1895 zweigten, genau wie in der Gegenwart, sechs Straßenbahntrassen vom Platz ab.
Im Jahre 1991 rief die Stadt einen Wettbewerb zur Umgestaltung des Platzes auf. Den Siegerentwurf fertigte der Architekt und Stadtplaner Prof. Dr. Joachim Schürmann an. Da auch andere Verkehrsknoten wie der Wiener Platz und die Könneritzstraße umgebaut wurden, verschob sich die Baumaßnahme aber um mehr als zehn Jahre.

Quelle: wikipedia.org - weiterlesen

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Montag, 10. November 2008

Der "Wilsdruffer Kubus" am Postplatz vor der Fertigstellung - Die neuen Bilder

Nachdem die "TLG Immobilien GmbH" im Mai 2008 Richtfest für den "Wilsdruffer Kubus" am Postplatz gefeiert hat, liegt nun die Fertigstellung in den letzten Zügen.
Der 27 Millionen Euro teure Sechsgeschosser mit insgesamt 9800 Quadratmetern Nutzfläche soll im Dezember fertig sein. Gestern Nacht zog als Hauptmieter die Softwarespezialisten der Firma SAP ein. Ein großer Innenhof, welcher in grün-weiß gehalten ist, ist schon fast fertig. Die Außenfassade kann man akzeptieren, immerhin ist sie mit Sandsteinplatten verkleidet. Nur der benachbarte Riegel-Anbau (400 Quadratmeter Nutzfläche) lässt optisch zu wünschen übrig.
Der Kubus ersetzt die einstige DDR-Selbstbedienungsgaststätte, die im Volksmund unter dem Titel "Fresswürfel" bekannt war. Der "Fresswürfel" wiederum entstand etwa an der Stelle der gotischen Sophienkirche, die 1945 durch Bomben schwerbeschädigt und 1962/63 ganz abgerissen wurde.
Heute nun die neuesten Bilder rund um den "Wilsdruffer Kubus".




Link zum aktualisierten Fotoalbum "Dresden Postplatz 2008"
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Dienstag, 30. September 2008

16 Millionen für den Ferdinandplatz in Dresden

Nun will die Stadt Dresden endlich die aus drei Quartieren bestehende 10 600 Quadratmeter große Brache am Ferdinandplatz los werden. Immerhin hat man ein Mindestgebot von 16 Millionen Euro "ausgewürfelt". Die Interimsfläche des Dresdener Striezelmarktes ist auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real im Oktober in München zu haben. Auch den Dresdner Postplatz möchte man am Dresdner Messestand in München wie schon im vergangenen Jahr an den "Mann" oder die "Frau" bringen.

Zusätzlich bietet die Landeshauptstadt Dresden ein Neumarkt-Grundstück an. Es ist ca. 800 Quadratmeter groß und befindet sich zwischen Landhaus und British Hotel. Hierbei geht es um ein Mindestgebot von 1,8 Millionen Euro. Die Fassade sollte dabei im historischen Stil neu entstehen. Der Freistaat Sachsen bietet auf der Expo Real unter anderem das Neumarkt-Quartier III/2 sowie ein Grundstück An der Herzogin Garten, nähe Zwinger an.

Sonntag, 13. Juli 2008

Wasserspiel am Postplatz läuft wieder

Nach anfänglichen Schwierigkeiten erfreut nun das Wasserspiel am Postplatz wieder die Dresdnerinnen und Dresdner sowie die Gäste der Stadt.

Täglich zwischen 10 Uhr und 21:45 Uhr jeweils zur vollen und halben Stunde für 15 Minuten sprudelt das Wasser aus 153 Düsen. Im September und Oktober steuert ein Dämmerungsschalter die Beleuchtung des Wasserspiels in den Abendstunden, bis dahin reicht das Tageslicht für den Brunnenbetrieb.

Seit der Installation im Oktober vergangenen Jahres musste das Wasserspiel des öfteren abgestellt und erneut in Probetrieb genommen werden.

Im April und Mai 2008 führte das Amt für Stadtgrün erforderliche Nachrüstungen durch. Im Monat Mai funktionierte die Anlage kurzzeitig fehlerlos. Gleichzeitig hat die Stadt ein Gutachten zur Analyse der Störgrößen in Auftrag gegeben. Am 2. Juli 2008 erfolgte eine turnusmäßige Wartung des Wasserspiels. Dabei wurden zusätzliche technische Verbesserungen (zum Beispiel Schmutzfangsäcke) vorgenommen. Der Betrieb verläuft jetzt zufriedenstellend, auch wenn noch kleinere Veränderungen erforderlich sind.

Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde 2006 der Entwurf des Berliner Künstlers Rainer Splitt für ein Wasserspiel auf dem Postplatz prämiert. Mit der Fachplanung der Wassertechnik und der Objektüberwachung wurde dann das Berliner Ingenieurbüro für Wassertechnik beauftragt.

Im Zeitraum zwischen August und Oktober 2007 erfolgte die technische Umsetzung im Rahmen der Neugestaltung des Postplatzes. Mit der Ausführung waren die Firmen Krüger Metallbau, aus Tauche, sowie die Firma Combè, Berlin, beauftragt.

Die Landeshauptstadt Dresden ist weiterhin bemüht, eine zufriedenstellende Funktion des Wasserspiels zu gewährleisten und damit den Postplatz mit einer weiteren Attraktion zu versehen.

Die Gesamtkosten für das Projekt sind mit 330.000 Euro veranschlagt.

Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden

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Dienstag, 1. Juli 2008

Seniorenheim und 3 Hotels am Postplatz in Dresden

Am Postplatz - zwischen Freiberger und Schweriner Straße - sollen drei neue Hotels, eine Tiefgarage und ein Seniorenheim entstehen. "Wir wollen rund 70 Millionen Euro investieren", sagt Rainer Maas, Geschäftsführer der Hotelprojektgesellschaft Postplatz Dresden GmbH, eine Tochter der Wiener Aaron Holding AG. Weil es seit 2000 bereits einen gültigen Bebauungsplan gebe, könne recht schnell mit dem Bau begonnen werden, meint Maas. Der Grobplan dafür sei mit dem Stadtplanungsamt abgestimmt, doch das Liegenschaftsamt verfolge andere Pläne und verhandele mit der TLG, weiß Maas.

Planer des Kombinationskonzeptes aus Hotels und Seniorenheim ist der Kölner Architekt Joachim Schürmann. Der heute 84-Jährige hat Anfang der 90er Jahre den städtebaulichen Ideenwettbewerb mit internationaler Beteiligung zur Bebauung des Postplatzes und der Wallstraße gewonnen und sich damals gegen 32 Konkurrenten durchgesetzt. Tragende Idee des Schürmann-Entwurfs ist die Fortsetzung einer Platz- und Raumfolge, die vom Albertplatz bis in die Altstadt reicht. Der "Wilsdruffer Kubus", der bis Dezember entsteht, gehört ebenso zum Konzept wie die neue zentrale Busse- und Bahnen-Haltestelle mit dem umstrittenen Schmetterlingsdach und den Pylonen.

Textquelle: dnn-online

Dienstag, 24. Juni 2008

Die neuesten Bilder vom "Wilsdruffer Kubus" am Postplatz in Dresden

Heute war ich am Postplatz und konnte mir einen Überblick über den Baufortschritt am Büro- und Geschäftshaus "Wilsdruffer Kubus" machen. Die entstandenen Bilder sind in einem Fotoalbum veröffentlicht oder können als Diaschau angesehen werden.

Über die architektonische Gestaltung am Postplatz kann man ja streiten. Ich möchte als Gründen der Unabhängigkeit auf meine private Meinung verzichten. Aktuell soll der "Wilsdruffer Kubus" Anfang Dezember 2008 bezugsfertig sein. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.



Dienstag, 20. Mai 2008

Richtfest am Postplatz - Wilsdruffer Kubus

Die "TLG Immobilien GmbH" hat Richtfest für den "Wilsdruffer Kubus" am Postplatz gefeiert. Der 27 Millionen Euro teure Sechsgeschosser mit insgesamt 9800 Quadratmetern Nutzfläche soll im Dezember fertig sein und als Hauptmieter die Softwarespezialisten der Firma SAP aufnehmen - vorgesehen sind dort bis zu 500 Arbeitsplätze. Außerdem sollen im Kubus und im benachbarten Riegel-Anbau (400 Quadratmeter Nutzfläche) auch ein Service-Zentrum der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sowie Geschäfte, Restaurants und Dienstleister einziehen. In zwei Untergeschossen entsteht eine Tiefgarage für bis zu 225 Autos.
Der Kubus ersetzt die einstige DDR-Selbstbedienungsgaststätte, die im Volksmund unter dem Titel "Fresswürfel" bekannt war. Der "Fresswürfel" wiederum entstand etwa an der Stelle der gotischen Sophienkirche, die 1945 durch Bomben schwerbeschädigt und 1962/63 ganz abgerissen wurde. Die "Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden" will einen Teil der alten Gemäuer wieder sichtbar machen. Für dieses Projekt überreichte TLG-Chef Volkmar von Obstfelder zum Richtfest an Peter Schumann von der Gesellschaft einen Spendenscheck über 10 000 Euro.

Textquelle: dnn-online