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Sonntag, 3. Oktober 2010

Blick auf die Carolabrücke 1912 - Dresden-Postkarte KW 39/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Die Carolabrücke ist eine der vier Elbbrücken in der Dresdner Innenstadt. Sie wird im Süden in der Altstadt durch den Rathenauplatz und im Norden in der Inneren Neustadt durch den Carolaplatz begrenzt. Sie ist nach Carola von Wasa-Holstein-Gottorp (1833–1907), der Gemahlin von König Albert, benannt. Von 1971 bis 1991 trug die Brücke nach dem sächsischen Ministerpräsidenten und Dresdner Oberbürgermeister Rudolf Friedrichs den Namen Dr.-Rudolf-Friedrichs-Brücke.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 39/10


Dresden, Blick von der Frauenkirche, 1912, Verlag Rudolf Brauneis, Dresden, Privatbesitz

Die erste Brücke wurde in den Jahren 1892 bis 1895 unter Karl Manck und Hermann Klette errichtet. Das insgesamt 340 Meter lange Bauwerk war für eine 9,6 Meter breite Fahrbahn mit einer zweigleisigen Straßenbahntrasse und beidseitigen 3,2 Meter breiten Gehwegen ausgelegt. Die Brückenkonstruktion besaß in der Elbe zwei Pfeiler und hatte drei Stromöffnungen. Jeweils sechs vollwandige, eiserne Bögen überspannten die Stromöffnungen bei lichten Weiten von 61,0 Meter im mittleren Bogen und 59,0 Meter in den beiden benachbarten Bögen und einem geringen Pfeilverhältnis von nur etwa 1:14. Im Vorlandbereich schlossen am linken Flussufer zwei und auf der anderen Seite vier gemauerte Gewölbeöffnungen an.

Am 7. Mai 1945, einen Tag vor Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland, sprengten deutsche Einheiten zwei Bögen der Stromöffnungen sowie zwei rechtselbische Vorlandbögen. Aufgrund der starken Zerstörung wurde auf einen Wiederaufbau in alter Form verzichtet.

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Gefunden ... Carolabrücke by flickr

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