Donnerstag, 31. März 2011

Die Stadt, Die Menschen, Die Gewinne - 2011


Es ist wieder soweit ... aufgrund der großen Nachfrage beginnt am kommenden Montag, 4. April 2011, die neue Spielrunde beim Gewinnspiel und Twitter-Aktion "Wer kennt Dresden? - Twitteraktion und Gewinnspiel #DDFdT". Die erste Spielrunde in 2011 wird 3 Wochen gespielt mit wöchentlicher Gewinnauslosung. Also jeweils an den Sonntagen, 10. April, 17. April und am Ostersonntag, 24. April, werden die Gewinner(innen) ausgelost bzw. festgestellt. Am Ostermontag, 25. April, wird es eine Sonderauslosung geben. Worum geht es? Täglich wird auf meinem Twitterprofil eine Frage rund um die Stadt Dresden getwittert. Zeitlich wird das so zwischen 6.00 und 9.00 Uhr liegen. Die Fragen sind zum Teil ganz schön schwer (für die Dresden-Insider), aber auch für Nicht-Dresdner sind lösbare Fragen dabei ;) Ich möchte ja allen Followern die gleiche Chance geben. Wer die Antwort weiss schreibt sie in einen Tweet mit dem #hashtag: #DDFdT (Wichtig! damit ich alle Antworten finde). Am Abend (zwischen 19.00 und 22.00 Uhr) tweete ich die Auflösung mit einer kurzen Begründung. Auch in dieser Spielrunde wird es wieder tolle Preise von bekannten Dresdner Sponsoren geben. Wie gewohnt sind wieder zwei Gewinnchancen möglich:

  • 1. Gewinnchance: Unter allen Mitspielern mit der richtigen Antwort in der ersten Woche (vom 04. bis 10. April 2011) wird ein Osterkörbchen für Sie oder Ihn im Wert von 15,00€ vom Feng Shui-Haus Dresden verlost. Ein ideales Ostergeschenk für den Partner oder die Partnerin. TIPP: Das Osterkörbchen kann selbst gefüllt werden, oder (wer zu faul ist) darf sich das Osterkörbchen im Geschäft füllen lassen.
  • 2. Gewinnchance: Der Mitspieler(in) welcher in der ersten Woche die meisten richtigen Antworten getwittert hat, erhält 1 x 2 Gutscheine für eine 90-minütige Segway-Elberadwegtour im Wert von insgesamt 118,00€ (!!!) (59,00€ pro Gutschein), zur Verfügung gestellt von Dresden Kompakt - Die Stadt.Die Menschen.Die Themen. Was ist Segway? Der Segway Personal Transporter ist ein elektrisch angetriebenes Einpersonen-Transportmittel mit nur zwei auf derselben Achse liegenden Rädern, zwischen denen die beförderte Person steht und das sich durch eine elektronische Antriebsregelung selbst in Balance hält. Sollten mehrere Mitspieler(innen) in Frage kommen, wird, genauso wie bei der 1. Gewinnchance, mit dem Zufallsgenerator random.org ausgelost.
Die erste Teilrunde der neuen Spielrunde endet am 10. April, 20:00 Uhr, die Spielregeln aus den vergangenen Spielen  behalten ihre Gültigkeit, bitte beachten! Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und möchte mich jetzt schon bei allen Sponsoren bedanken.

www.groupon.de

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Sonntag, 27. März 2011

Die älteste Zitronenpresse Dresdens

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht einer heutigen Ansicht gegenüber zustellen...

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (auch genannt Kunsthochschule Dresden oder Kunstakademie Dresden) wurde 1764 gegründet und ist damit eine der ältesten Hochschulen Dresdens.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 12/11


Dresden, Kunstakademie (Hochschule für Bildende Künste Dresden/Kunsthochschule Dresden), ca. 1921, Kunstverlag Alwin Keil, Privatbesitz


Dresden, Kunstakademie (Hochschule für Bildende Künste Dresden/Kunsthochschule Dresden), 2008, Quelle: X-Weinzar [de.wikipedia.org]

An exponierter Stelle der Stadt, an der Brühlschen Terrasse und gleich neben der Frauenkirche, steht die 1894 erbaute ehemalige Königliche Kunstakademie, eines der drei Gebäude der heutigen Hochschule für Bildende Künste Dresden. Das von Constantin Lipsius zwischen 1887–1894 erbaute Gebäude auf der Brühlschen Terrasse, dessen Glaskuppel wegen ihrer Form auch als Zitronenpresse bekannt ist, wurde seit 1991 umfangreich saniert und im zweiten Weltkrieg zerstörte Teile wurden rekonstruiert.

Das Gebäude trägt auf der elbzugewandten Seite die Namen von: Pheidias, Iktinos, Praxiteles, Polykleitos, Lysippos, Erwin von Steinbach, Lionnardo, Michelangelo, Raffael und Duerer und auf der gegenüberliegenden Seite den Spruch: "DEM VATERLAND ZU ZIER UND EHR".

Heute gehört sie zu den Kunsthochschulen in Deutschland, die durch ein unverwechselbares Profil und mit besten Rahmenbedingungen für ein Kunststudium besonders attraktiv sind.

www.groupon.de

Empfehlung: Dresden im neuem Licht bei ddpix.de

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Sonntag, 20. März 2011

Als aus Hotel de Pologne die Sächsische Bank wurde

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht einer heutigen Ansicht gegenüber zustellen...

Das ehemalige Hotel de Pologne befand sich an der Ecke Große Brüdergasse/Schloßstraße. Im 16. Jahrhundert war das Gebäude das Gebäude des Kanzlers Nikolaus Krell. Seit 1696 wurde in dem Haus ein Gasthaus betrieben. Samuel Locke errichtete es 1753 neu und vereinigte es dabei mit dem Nachbarhaus. Das Hotel de Pologne zählte zu den vornehmsten Hotels in Dresden, die Fassade war mit vorspringenden Erkern gestaltet. Karl Eberhard gestaltete das Gebäude 1869 für die Sächsische Staatsbank um.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 11/11


Dresden, Sächsische Bank, vormals Hotel de Pologne, Ecke Große Brüdergasse/Schloßstraße, ca. 1928, Fotograf unbekannt, Privatbesitz


Dresden, Blick in die heutige Schloßstraße, links stand das Gebäude der Sächsischen Bank, vormals Hotel de Pologne, die Große Brüdergasse ist heute nicht mehr vorhanden, 2010, Privatbesitz

Die Gründung der Sächsischen Bank zu Dresden erfolgte im Jahr 1865. Gegenstand des Unternehmens war bis Ende 1935 der Betrieb einer Privatnotenbank und deren Geschäftsausführung. Ab 1937 übernahm die nun in Sächsische Bank umbenannte Firma die privaten Geld- und Kreditgeschäfte der Sächsischen Staatsbank, die 1919 aus der 1862 in Leipzig gegründeten Lotteriedarlehnskasse hervorgegangen war. Sie besaß im Jahr 1944 Zweigniederlassungen in 12 verschiedenen Städten in Sachsen. Auf Grund der Verordnung vom 14.08.1945 wurde die Sächsische Bank 1947 im Handelsregister gelöscht.
Die Große Brüdergasse existierte bis 1967 als Nebengasse der Schloßstraße und Parallelgasse zur Kleinen Brüdergasse, welche heute noch vorhanden ist und am Hotel Kempinski (Taschenbergpalais) verläuft. Die Große Brüdergasse wurde 1967 beim Wiederaufbau der Altstadt durch den sogenannten "Fresswürfel" überbaut. Benannt sind beide Gassen nach den Mönchen des Franziskanerklosters, das am Endpunkt der Gassen lag. Die Große Brüdergasse wurde 1362 als "Große Brudirgasse" und die Kleine Brüdergasse 1370 als "perra platea minor" und 1396 als "wenynge Brudirgasse" erwähnt.

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Empfehlung: Der Neumarkt (III): Die Projekte bei tourdresden.de

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Freitag, 18. März 2011

[Video] Highlights am Dresdner Neumarkt im Zeitraffer


Vor einiger Zeit habe ich wieder mal ein sehenswertes Video von Dresden gefunden und natürlich gleich gefavt. Das Video zeigt den Dresdner Neumarkt rund um die Frauenkirche im Zeitraffer der letzten Jahre. Das Video wurde schon im November 2010 vom Dresdner YouTube-Kanal wwwdresdende veröffentlicht. Das Video wurde von der fest installierten Webcam aufgenommen und mit einigen Erklärungen ergänzt. Viel Spaß beim Ansehen.



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Sonntag, 13. März 2011

Eleutherios am Dresdner Neumarkt ?

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht einer neueren Ansicht gegenüber zustellen...

Der Dresdner Neumarkt zwischen Altmarkt und Elbe ist ein weltbekannter Platz der Dresdner Innenstadt. Er wird begrenzt durch die Dresdner Frauenkirche, das Johanneum, den Kulturpalast und das Kurländer Palais. Durch die rege Bautätigkeit, ausgelöst durch den Wiederaufbau der Frauenkirche, verändert der heutige Platz seine Gestalt fortlaufend. Die Neubebauung zielt auf eine Rekonstruktion vieler historischer Gebäude und Gebäudegrundrisse, die den Neumarkt in der Vergangenheit kennzeichneten.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 10/11


Dresden, Neumarkt mit dem Luther-Denkmal, um 1900, Kunstverlag Max Köhler, Privatbesitz


Dresden, Neumarkt mit dem Luther-Denkmal, 1983, Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-1983-0505-300 / CC-BY-SA

Vor der Frauenkirche steht ein großes Standbild von Martin Luther, eine bronzene Skulptur von Adolf von Donndorf, die 1885 in der Dresdner Kunstgießerei C. Albert Bierling gegossen und an dieser Stelle aufgestellt wurde. Der Kopf beruht auf einem Tonmodell Ernst Rietschels für das Lutherdenkmal in Worms, das Rietschel für diesen Zweck aber verworfen hatte. Die Bronze fiel 1945 durch den Luftangriff auf Dresden um, wurde aber an selber Stelle wieder aufgestellt und seitdem nur zu Sanierungen an andere Orte verbracht.
Martin Luther war der theologische Urheber und Lehrer der Reformation. Martin Luther wählte seine Nachnamensform etwa 1512. Er leitete sie vom Herzog Leuthari II. oder vom griechischen Wort ἐλεύθερος (frei) ab und benutzte vorübergehend die daraus abgeleitete Form "Eleutherios" (der Freie).

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Empfehlung: Frauenkirche Dresden: Zerstörung bei knowledge.tradition-company.com

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Sonntag, 6. März 2011

Was verbindet Karl May, ein Jazzclub und eine Ruine?

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht der neuen Ansicht gegenüber zustellen, danke für die zahlreichen Tips von einigen Bloglesern dazu ...

Das Kurländer Palais an der Schießgasse/Tschirnerplatz, früher auch als Kurländisches Palais bezeichnet, ist ein historisches Gebäude in Dresden, welches seinen Ursprung bereits im 15. Jahrhundert hat. Es war die letzte altstädtische Kriegsruine und wurde zwischen 2006 und 2008 wiederaufgebaut.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 09/11


Dresden, Blick auf das Kurländer Palais (links das Albertinum) aus der Salzgasse, 1936, rechts befindet sich heute die Einfahrt zur Tiefgarage "An der Frauenkirche", Fotograf unbekannt, Privatbesitz


Dresden, Blick auf das Kurländer Palais aus der Rampischen Straße, 2007, während des Wiederaufbaus, links befindet sich heute die Einfahrt zur Tiefgarage "An der Frauenkirche", Quelle: Wikipedia

Das Kurländer Palais hat eine sehr wechselhafte Geschichte, der Vorgängerbau entstand bereits 1575. Ab 1718 war das Bauwerk der Amts- und Wohnsitz des Grafen Christoph August von Wackerbarth, der damals Dresdner Festungsgouverneur, Generalfeldmarschall und Oberinspektor des kursächsischen Bauwesens war. 1740 kaufte Johann Georg, der Chevalier de Saxe, das Palais. Nach der Bombardierung durch die Preußen im Zuge des Siebenjährigen Krieges im Jahre 1760 musste er es 1763/64 durch Friedrich August Krubsacius wiederherstellen lassen. Nach einem erneuten Besitzerwechsel im Jahre 1773 erhielt das Gebäude seinen jetzigen Namen. Neuer Eigentümer war Prinz Karl von Sachsen, der ehemalige Herzog von Kurland. Nachdem das Kurländer Palais ab 1813 als Lazarett hauptsächlich für in der Schlacht von Dresden verwundete Soldaten diente, erfolgte wieder ein Umbau. Die Chirurgisch-medicinische Akademie und das Hebammeninstitut bezogen das Kurländer Palais am 3. August 1814 und nutzten auch das benachbarte Oberzeugmeisterhaus mit. In diesen Räumen heilte man unter anderem im Jahre 1845 den vorübergehend erblindeten, damals vierjährigen Karl May.
Im Zuge der Luftangriffe auf Dresden am 13. und 14. Februar 1945 brannte das Kurländer Palais vollständig aus und stürzte größtenteils ein. Nur mit größter Anstrengung gelang es den Denkmalschützern der DDR, die an sich rekonstruktionsfähige Ruine vor dem kompletten Abriss zu bewahren. Die erhalten gebliebenen Kellergewölbe wurden zwischen 1980 und 1981 durch die Interessengemeinschaft Jazz im Kulturbund ausgebaut und zwischen 1981 und 1997 vom Jazzclub Tonne genutzt. Lange tat man sich mit dem Wiederaufbau schwer, Besitzerwechsel und Hochwasser verzögerten den Wiederaufbau immer wieder bis 2005 die schwierige Planung dann doch schnelle Fortschritte machte. Von 2006 bis 2008 wurde das Kurländer Palais mitsamt seiner Innenräume und Außenanlagen wiederaufgebaut.

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