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Sonntag, 22. April 2012

Dresdner Kunst geht online

Sixtinische Madonna von Raffael
Die Dresdner Kunst geht online. Seit heute sind ca. 300 Kunstwerke aus 12 Dresdner Museum in Google's non profit Projekt "Google Art Project" zu bewundern. Ähnlich wie bei Google Streetview ist es möglich virtuell durch Kunstgalerien zu wandern und Kunstobjekte hochauflösend und detailgetreu anzusehen. "Unsere" Sixtinische Madonna von Raffael findet man in der Gemäldegalerie Alte Meister – Old Masters Picture Gallery welche momentan 49 Kunstwerke von 27 Künstlern beinhaltet. Canaletto ist natürlich genauso dabei wie Rembrandt oder Giorgione's "Schlafende Venus".

Mittlerweile sind rund 30.000 einzelne Objekte aus 151 Museen in 41 Ländern zu sehen. So zum Beispiel Kunstwerke aus dem Van Gogh Museum, Amsterdam, Museum of Modern Art, New York oder der National Gallery, London. Zu jedem Kunstwerk werden umfangreiche Informationen zum Künstler und zur ausstellenden Sammlung angeboten. Momentan stellen 46 Museen jeweils ein Kunstwerk in hoher Auflösung von sieben Gigapixeln zur Verfügung. Damit werden Details sichtbar, die mit dem bloßen Auge beim Betrachten des Bildes nicht wahrnehmbar sind. Dies ist in Dresden die Sixtinische Madonna aus der Gemäldegalerie Alte Meister, welche dieses Jahr übrigens 500 Jahre alt wird.

Sonntag, 27. März 2011

Die älteste Zitronenpresse Dresdens

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht einer heutigen Ansicht gegenüber zustellen...

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (auch genannt Kunsthochschule Dresden oder Kunstakademie Dresden) wurde 1764 gegründet und ist damit eine der ältesten Hochschulen Dresdens.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 12/11



Dresden, Kunstakademie (Hochschule für Bildende Künste Dresden/Kunsthochschule Dresden), ca. 1921, Kunstverlag Alwin Keil, Privatbesitz

Mittwoch, 14. Juli 2010

Abgewrackte Ostalgie

Eingefleischten Ostalgie-Liebhabern werden beim Anblick dieses Bildes die Tränen in den Augen stehen. Andere werden sagen ... " ... das sieht aber schön aus ... " ... oder ... " ... was soll der Müll hier ... " ... Eine Frage der Betrachtungsweise und dem Bezug zur Vergangenheit.
Überrascht gefunden in der Nähe von Dresden zog es mich in seinen Bann. Ich hatte leider zu wenig Zeit, um die besten Blickwinkel zu finden. Könnte es doch sein, das mich dann ein Spaziergänger fragt, ob ich die Rennpappe vor 20 Jahren dort abgestellt habe ... ;)


© 2010 by daniel braune

Sonntag, 4. April 2010

Schatzkammer Gemäldegalerie 1901 - Dresden-Postkarte KW 13/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Die Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden zählt mit zahlreichen Hauptwerken der Kunstgeschichte zu den renommiertesten Sammlungen der Welt. Die Sammlungsschwerpunkte liegen auf der italienischen Malerei, besonders der Hochrenaissance und dem Barock, sowie holländischer und flämischer Malerei, vor allem aus dem 17. Jahrhundert. Eine beachtliche Zahl an herausragenden Werken bekannter deutscher, französischer und spanischer Maler ist ebenso vertreten.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 13/10


Dresden, Gemäldegallerie (alte Schreibweise) 1901, Stengel & Co., Dresden, Privatbesitz

Als im 16. Jahrhundert die Dresdner kurfürstliche Kunstkammer gegründet wurde, spielten Gemälde neben Sammlungsstücken aus allen möglichen Bereichen der Wissenschaft noch eine untergeordnete Rolle.

Dienstag, 7. Juli 2009

Twitpocalypse!

Beim Stöbern in meinem Feedreader bin ich heute auf zwei wirklich kreative Kunstwerke gestoßen. Die Twittergeschichte in Bildern. Manolith zeigt eindrucksvoll wie es mit Twitter einmal enden könnte. Bei twittersmash.com gibt es das zweite Kunstwerk zu sehen: Die Twitterstory in Bildern, gestaltet von InfoShot. Zu dieser Kreativität kann man nur gratulieren. Und jetzt sollte man es wirken lassen...


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Twitter Button from twitbuttons.com

Montag, 23. März 2009

Kulturbanausen - Palucca-Haus auf Hiddensee abgerissen

Mehrfach wurde das letzte Wochenende über den Abriß des Palucca-Hauses auf Hiddensee berichtet. Kulturbanausen rissen das einstige Feriendomizil der Dresdner Tänzerin Gret Palucca (1902-1993) in Vitte am Freitag ab. In Dresden, wo Palucca den größten Teil ihres Lebens verbrachte und ihre Schule steht, ist man mehr als traurig darüber.

Viel zu spät hatten sich erst am letzten Donnerstag das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege und das Kultusministerium von Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin geeinigt, den 1961 errichteten reetgedeckten Bungalow unter Denkmalschutz zu stellen. Man erwägte die bereits erteilte Abrissgenehmigung und die Baugenehmigung für ein neues Haus zurückzuziehen. Nun steht die Immobilie am 28. März in Berlin zu Versteigerung. Das Mindestgebot liegt bei 398.000,- Euro.

Jetzt wird nach Ausreden gesucht und man schiebt sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Das Kultusministerium in Schwerin meint, der Besitzer habe eine bis Juni gültige Baugenehmigung, die den Abriss des Hauses einschließe. Man könne ihm nichts vorwerfen. Die Baugenehmigung habe die Kreisverwaltung Rügen erteilt, die als untere Denkmalschutzbehörde hätte prüfen müssen, ob es sich bei dem Gebäude um ein Denkmal handelt oder nicht. Laut Rügens Bauamtsleiter Rainer Roloff war der Abriss kurzfristig nicht zu verhindern. Der Eigentümer habe die Abrissgenehmigung 2006 erhalten. Die Mitarbeiter der Kreisverwaltung hätten in dem Gebäude keinen Denkmalwert erkannt. Auch das Landesamt für Denkmalpflege habe niemals angeregt, das Haus in die Denkmalliste aufzunehmen, obwohl die Listen der Kreise bis Ende 2006 von der Landesbehörde zu überprüfen waren. Der Hiddensee-Bürgermeister Manfred Gau meint das baufällige Haus war nicht mehr zu halten. Zudem hätte das Kultusministerium schon seit Jahren die Möglichkeit gehabt, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Immerhin will die Gemeinde die Pläne der Palucca Schule Dresden, ein neues Haus aufzubauen, unterstützen. Voraussetzung ist freilich, dass der Förderverein der Schule bei der Auktion zum Zuge kommt. Der Förderverein will die frühere Residenz zu einer Stätte der Begegnung und Bildung für Tänzer machen. Es war Paluccas Wunsch, dass ihr Grundstück nach ihrem Tod ein Hort künstlerischen Austauschs und Studienort für junge Künstler bleibt.

Mehr über Gret Palucca - Palucca Schule Dresden

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