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Dienstag, 27. September 2011

Arbeitstitel Waldschlößchenbrücke

Wir Dresdner haben ja bekanntermaßen ein Brückenproblem. Als Stadt am Fluß ist das natürlich auch kein Wunder. Der Stadtratsbeschluß, eine weitere Brücke in Dresden zu bauen, ist immerhin von 1996. Tatsächlich bauen wir ja nun die oder unsere Waldschlößchenbrücke ("Arbeitstitel"). Seit Mai 2011 ist nun die letzte Lücke geschlossen und die Fertigstellung rückt näher.

Unsere, mittlerweile weltweit mit zweifelhaften Ruhm bekleckerte Waldschlößchenbrücke wird sich dezent in unsere Dresdner Landschaft einschmiegen und den Dresdner Innenstadtverkehr entlasten. (Ein wenig Ironie für die Brückengegner, zu denen ich nicht gehöre). Ob aber jemals Fahrzeuge über die Brücke rollen, wissen aber eigentlich nur die Gerichte. Unsere Naturschützer basteln nämlich gerade wieder beim Oberverwaltungsgericht an entsprechenden Gegenmaßnahmen.

Sonntag, 25. September 2011

Prickelnd frische Leuchtreklame

[Dresden-Postkarte der Woche] Das Margon-Haus ist ein Bürohochaus in Dresden, welches eine unter Denkmalschutz stehende Reklame trägt. Es befindet sich in der Wilsdruffer Vorstadt/Seevorstadt-West auf der Budapester Straße 5.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 38/11

Margon-Haus in der Dresdner Südvorstadt gegenüber der Centrum-Galerie, 2009, Quelle: Wikipedia, Autor: Paulae

Der Gebäudekomplex wurde 1966 unter der städtebaulichen Leitung des Architekten Hans Konrad nach Entwürfen der Architekten Gerhard Müller und Hans-Georg Bedrich als Verwaltungsgebäude für den Wirtschaftsrat des Bezirkes Dresden errichtet.

Dienstag, 20. September 2011

Kreative Geschenke für Dresden

Weihnachten steht vor der Tür? Na, ein paar Tage sind es ja noch bis zum Heiligen Abend, auch wenn das Wetter zum Teil schon ganz schön an die kalte Jahreszeit erinnert. Aber nicht das Wetter ist hier Thema, sondern unser kreatives Dresden.

In meiner Twittertimeline gab es bis letzten Freitag ein großes Geheimnis, welches bis zur letzten Minute gehütet wurde. Dann kam der Startschuss für die Weihnachtsaktion "Geschenke für Dresden".

Sonntag, 18. September 2011

Eine stark umstrittene Feuertreppe

[Dresden-Postkarte der Woche] Der Pirnaische Platz ist ein großer und stark frequentierter Platz in Dresden, der ebenso wie der Postplatz auf eine historische Toranlage der alten Stadtfestung Dresdens zurückgeht. Am Pirnaischen Platz beginnt die gleichnamige Vorstadt.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 37/11

Landhaus Dresden, 2008, Quelle: Städtische Galerie Dresden (Wikipedia)

Bis zur Schleifung der Stadtmauer befand sich an diesem Platz von 1591 bis 1820 das Pirnaische Tor, der Ausgang der Stadt, der sich Richtung Pirna zuwendet. Mit der Niederlage des Tores 1820/1821 entstand der heutige freie Platz. Von 1740 bis 1758 befand sich vor dem Tor das Wohnpalais von Johann Georg Maximilian von Fürstenhoff.

Mittwoch, 14. September 2011

Ein Kulti mit sozialistischem Charme

[Dresden-Postkarte der Woche] Der 1969 eröffnete Kulturpalast Dresden besitzt den größten Mehrzwecksaal der Stadt Dresden, der für Konzerte, Tanz- und Unterhaltungsveranstaltungen sowie Tagungen und Kongresse genutzt wird. Sehr kontrovers in der Vergangenheit und bis heute ein Umbau bzw. eine Sanierung diskutiert, welche aus Brandschutzgründen ab 2012 begonnen werden muss.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 36/11

Blick von der Dresdner Kreuzkirche auf Altmarkt und Kulturpalast, 2006, Quelle: Wikipedia, Autor: Thomas Richter/user:THOMAS

Ursprünglich war der Kulturpalast als gigantisch großes Hochhaus im Stile der sieben Moskauer Hochhäuser geplant. Nach den "16 Grundsätzen des Städtebaus" und dem Aufbaugesetz der DDR im Jahre 1950 sollten die Prinzipien des sozialistischen Städtebaus nun in der DDR verwirklicht werden. Eine Verwirklichung des Projektes in den 1950er Jahren blieb (zum Glück) aber aus. In den 1960er Jahren wird der Kulturpalast als kulturelles Zentrum der Stadt und des Bezirkes Dresden als quaderförmiger Baukörper realisiert. Ein zunächst geplantes drittes Geschoss und eine Tribüne für die Paraden auf der Ernst-Thälmann Straße werden (zum Glück) nicht ausgeführt.