Sonntag, 25. Juli 2010

Dresdner Schlossplatz 1910 - Dresden-Postkarte KW 29/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Der Schloßplatz in Dresden gehört zu den historischen Plätzen der Stadt und bildet als Gebäudeensemble eine Sehenswürdigkeit der Altstadt Dresdens. Die den Platz umgebende Bebauung ist weitgehend wiederhergestellt, so dass der Platz seinen ursprünglichen Charakter wieder trägt. Er befindet sich zwischen Elbe und Schloss.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 29/10


Dresden, Schlossplatz, ca. 1910, A. B. D., Privatbesitz

Namensgebendes Gebäude ist das Dresdner Residenzschloss, das mit seinem Hauptbau am Platz liegt. Der Georgenbau gehört zu den ältesten Teilen des seit dem 15. Jahrhundert immer wieder erweiterten und umgebauten Gebäudes. Er wurde aber mit dem Georgentor bis 1901 im Stil der Neorenaissance erneuert. Durch das Tor verläuft die Schloßstraße, die den Platz Richtung Altmarkt verbindet. Ebenfalls am Schloßplatz liegt der etwa 100 Meter hohe Hausmannsturm, der höchste Turm Dresdens und der Schlossanlage.
Die Postkarte zeigt eine eher seltene Ansicht, links der Theaterplatz mit der Semperoper und mittig Helbigs Etablissement, welches 1911 abgerissen wurde, mit Straßenbahn und buntem Menschentreiben im Vordergrund. Im Hintergrund ist die Esse des Staatlichen Fernheiz- und Elektrizitätswerkes zu sehen.

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Sonntag, 18. Juli 2010

Dresdner Ausstellungspalast 1926 - Dresden-Postkarte KW 28/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Der Städtische Ausstellungspalast von Dresden war ein Bauwerk auf einer Fläche an der Nordwestecke vom Großen Garten am Stübelplatz, dem heutigen Straßburger Platz.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 28/10


Dresden, Ausstellunspalast, 1926, Edel-Verlag, Dresden 9., Privatbesitz

Mit seiner Eröffnung im Jahr 1896 entfaltete sich eine jährliche und partiell international ausgerichtete Ausstellungsaktivität, die mit wenigen Unterbrechungen (Erster Weltkrieg und unmittelbare Nachkriegsepoche) bis 1940 anhielt. Große Bedeutung erlangten Gartenbau-, Kunst-, Hygiene- und Gewerbeausstellungen.

Bei den Bombenangriffen 1944/45 auf Dresden wurde auch der Ausstellungspalast erheblich zerstört. Besonders die Brandeinwirkungen setzten dem Gebäudekomplex stark zu. Trotz der im Jahr 1945 an anderer Stelle unverzüglich aufgenommen Ausstellungsarbeit in Dresden entschied man sich für den Abriss. Erst im Jahr 1969 eröffnete auf dem gleichen Areal eine moderne Hallenkonstruktion, mit der man sich in einem viel kleineren Rahmen um Fortsetzung der traditionsreichen Tätigkeit bemühte. Sie trug den Namen Ausstellungszentrum Fučíkplatz.

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Mittwoch, 14. Juli 2010

Abgewrackte Ostalgie

Eingefleischten Ostalgie-Liebhabern werden beim Anblick dieses Bildes die Tränen in den Augen stehen. Andere werden sagen ... " ... das sieht aber schön aus ... " ... oder ... " ... was soll der Müll hier ... " ... Eine Frage der Betrachtungsweise und dem Bezug zur Vergangenheit.
Überrascht gefunden in der Nähe von Dresden zog es mich in seinen Bann. Ich hatte leider zu wenig Zeit, um die besten Blickwinkel zu finden. Könnte es doch sein, das mich dann ein Spaziergänger fragt, ob ich die Rennpappe vor 20 Jahren dort abgestellt habe ... ;)


© 2010 by daniel braune

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... Und es gibt sie noch, die Trabbis

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Sonntag, 11. Juli 2010

Der Plauensche Grund ohne Autobahn 1915 - Dresden-Postkarte KW 27/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Der Plauensche Grund ist eine Landschaftseinheit in Sachsen und stellt einen besonders engen Abschnitt des Kerbtals der Weißeritz dar. Der Plauensche Grund bricht in den Elbtalkessel und verbindet diesen wie sonst nur noch der Lockwitzgrund mit einer ausgeprägten Talweitung im Erzgebirgsvorland. In der Vergangenheit stand die Bezeichnung Plauenscher Grund auch für das Döhlener Becken, in welchem sich heute die Stadt Freital ausbreitet.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 27/10


Dresden, Plauenscher Grund mit Begerburg 1915, Fr. Knauthe, Verlagshaus Dresden-A., Privatbesitz

Schon vor Jahrhunderten existierten im Tal einige Mühlen, von denen die Bienertmühle, die Mühle am Dresdner Felsenkeller und die Weizenmühle mit ihrem Speicherturm die bekanntesten sind. Auch weitere Fabriken waren im Tal ansässig. Im Tal verläuft die als Albertbahn im Jahre 1855 errichtete heutige Ferneisenbahnstrecke Dresden-Nürnberg. An der engsten Stellen ist für die parallel laufende Staatsstraße 1993 ein Straßentunnel unter Patenschaft von Ingrid Biedenkopf errichtet worden. Im Tal befinden sich heute nur wenige Wohngebäude.

Die Bundesautobahn 17 überquert das Tal in halber Höhe in einer Tunnel-Brücken-Tunnel-Kombination des Dölzschener Tunnels, der Weißeritztalbrücke und des Coschützer Tunnels. Die Brücke im Tal ist 220 Meter lang. Die Tunnel wurden zur Lärmvermeidung errichtet und um eine noch höhere Brückenkonstruktion zu vermeiden.

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Sonntag, 4. Juli 2010

Der Fürst in Kleinzschachwitz 1926 - Dresden-Postkarte KW 26/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Kleinzschachwitz ist ein Stadtteil im Südosten der Landeshauptstadt Dresden im Ortsamtsbereich Leuben. Dieser erstreckt sich entlang des Südufers der Elbe gegenüber dem Stadtteil Pillnitz. Gemeinsam mit Zschieren und Meußlitz bildet er den statistischen Stadtteil Kleinzschachwitz.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 26/10


Dresden-Zschachwitz (Kleinzschachwitz), Alte Schule (Heute Putjatinhaus), 1926, Albert Ernst, Dresden-A. 10, Privatbesitz

Nikolai Abramowitsch Putjatin, auch: Putiatin, Puttiatin und Poutiatine (1749–1830), lebte in seinem Landhaus in Kleinzschachwitz als Menschenfreund, Stifter, Philosoph und liebenswerter Sonderling. Er gründete 1823 die erste Schule für die Kinder von Kleinzschachwitz, das heutige Putjatinhaus.
Erst mit Unterstützung des Fürsten Putjatin konnte 1822 ein eigenes Schulhaus errichtet und am 10. September 1823 eingeweiht werden. Putjatin förderte mittels einer eigens eingerichteten Stiftung und verschiedenen Schenkungen auch die Finanzierung dieser Schule. Das kuriose Gebäude an der Meußlitzer Straße wurde bis 1872 genutzt und dient heute als Stadtteilzentrum. Auch die Kinder aus Großzschachwitz, Meußlitz, Sporbitz und Zschieren, mit denen seit 1836 ein gemeinsamer Schulverband bestand, nutzten dieses Haus. Auf dem Nachbargrundstück gab es einen Spielplatz mit "Spieltempel" und einem Rutschberg, der nach dem Willen des Stifters die Einheit von Spielen und Lernen fördern sollte. Leider wurde die Anlage bereits 1874 wieder abgetragen.

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Linkempehlung: Dresden - Wehlen - Pillnitz ... bei "Mein Glück auf zwei Rädern"


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