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Freitag, 18. April 2008

Was passiert im Moment am Dresdner Neumarkt?

Was passiert im Moment am Dresdner Neumarkt?
Stand im April 2008

Quartier I:
-bebaut
Quartier II, Rampische Straße:
-teilbebaut, Hotelneubau in Planung
Quartier III, An der Frauenkirche:
-"Das Juwel an der Frauenkirche", welches von der Baywobau gebaut wurde, wird am 23.05.2008 um 19Uhr offiziell eröffnet, Highlight wird ads Innenleben sein - die alte Straßenbahn Linie 6
Quartier IV/V:
-teilbebaut mit Hotel de Saxe, am ehemaligen British Hotel am Hotel de Saxe möchte der Investor Hapimag Ferienwohnungen bauen, ursprünglich befand sich hier auch das Palais der Brüder Beichlichingen
Quartier V:
-teilbebaut mit der Heinrich-Schütz-Residenz, ein komplex für altersgerechtes Wohnen, Ende Februar 2008 ist Richtfest gefeiert wurden und dieses Haus wird 2008 noch bezugsfähig, am Hotel Stadt Rom laufen Verhandlungen zwischen der Stadt und den potentiellen Investoren
Quartier VI, Frauenstraße, Galeriestraße, Jüdenhof:
-Teilbebauung soll 2008 noch beginnen, die Fläche Gewandhaus soll bis 2018 nicht bebaut werden, damit zum Glück vorerst kein moderner Gewandhausneubau
Quartier VII, Schloßstraße, Jüdenhof:
-Teilbebauung soll 2008 noch beginnen, eines der Leitbauten soll dort das Regimentshaus, Jüdenhof 1, werden
Quartier VIII, Schloßstraße, Kanzleigässchen:
-ehemalige Bebauung mit dem Hofmannseggschen Haus und dem Zechschen Haus, dieses Grundstück hat die Baywobau gekauft, es soll ein 5-Sterne-Hotelkomplex entstehen in dem die gefundenen Gewölbe integriert werden, nebenan zum Johanneum ein Komplex mit Eigentumswohnungen, Baustart noch im Jahr 2008

Mittwoch, 16. April 2008

Kein Gewandhaus am Neumarkt bis 2018

Das Gewandhaus-Grundstück am Neumarkt bleibt in den nächsten zehn Jahren unbebaut. Das hat der Stadtrat am 10.04.08 entschieden. Damit setzte sich die FDP mit ihrem Antrag gegen die Bündnisgrünen durch, die das Moratorium verhindern und stattdessen die Debatte zum Gewandhausgrundstück neu entfachen wollten. Auch die Bürgerfraktion, die "nur" den Verkauf des Grundstücks abwenden, sich aber nicht auf zehn Jahre Baustopp fest legen wollte, scheiterte mit ihrem Antrag.

Weitere Informationen hier:
www.barock-statt-beton.de

Textquelle: DNN

Sonntag, 30. März 2008

Bürgerbegehren Gewandhaus aktuell

Der FDP-Kreisvorstand Dresden als Initiator des Bürgerbegehrens
"Historischer Neumarkt" hat sich bei allen Dresdner Bürgerinnen und
Bürger bedankt, die durch ihre Unterschrift geholfen haben, "die größte
städtebauliche Sünde in der Innenstadt zu verhindern", sagte der
Kreisvorsitzende Dietmar Fischer. "Ohne die vielen tausenden
Unterschriften, die uns die Bürger gegen den Neubau gegeben haben, hätte
es keinen Meinungswandel bei der CDU gegeben", so Fischer weiter.

Die drei förmlichen Vertreter des Bürgerbegehrens und Mitglieder des
FDP-Kreisvorstandes, Jan Mücke, Torsten Hilbrich und Carsten Biesok
versicherten, sie betrieben das Bürgerbegehren weiter. Biesok: "Wir
werden weiter Unterschriften sammeln, bis der Stadtrat das Bauvorhaben
in seiner nächsten Sitzung aufgibt. Die Bürger haben uns mit ihrer
Unterschrift viel Vertrauen gegeben. Das werden wir nicht enttäuschen".

"Auch ohne ein sündhaft teueres Modell des Neubaus erkannten die Bürger
im Gegensatz zu Baubürgermeister Feßenmayer, dass der Neubau sich nicht
in die Bebauung des Neumarkts einfügt. Das wurde uns an den
FDP-Infoständen immer wieder gesagt.", bekräftigt Biesok. "Da half auch
die ganze Architektenrhetorik nicht, mit der die Stuttgarter Architekten
Cheret & Bozic sowie die Stadtverwaltung den Klotz schönreden wollten.
Was zur Begründung für den Neubau angeführt wurde, konnte kaum ein
Bürger nachvollziehen", berichtet Biesok von seinen Eindrücken beim
Unterschriftensammeln.

Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift und informieren Sie sich hier:

www.barock-statt-beton.de

Textquelle: Zitat - Bürgerbegehren der FDP Dresden

Sonntag, 25. November 2007

Bürgerbegehren Gewandhaus aktuell

Jeder der sich bisher am Bürgerbegehren beteiligt hat, ist sich unsicher bis wann seine Unterschriftenlisten bei der FDP vorliegen müssen. Ich habe nachgefragt: Ein Abgabetermin für die Unterschriftenlisten gibt es noch nicht. Man teilte mir mit, das bis mindestens Ende dieses Jahres Unterschriften gesammelt werden können. Die Liste bekommt man als Download auf der bekannten Seite www.barock-statt-beton.de! Achtung: Unterschriftsberechtigt sind NUR Einwohner die ihren ständigen Wohnsitz in Dresden haben!

Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift und informieren Sie sich hier:

www.barock-statt-beton.de

Textquelle: Bürgerbegehren der FDP Dresden

Dienstag, 20. November 2007

JA zum BAROCKEN Dresden

Als kleines Kind habe ich schon am Trümmerhaufen der Frauenkirche gestanden und konnte nie verstehen warum der Haufen Steine uns als Mahnmal verkauft wurde.
Mutige Menschen haben sich 1989 zum Ziel gesetzt die Frauenkirche wieder aufzubauen... und den barocken Neumarkt in seinem alten Glanz wiedererstehen zu lassen. Ich habe mich als Dresdner am Aufbau beteiligt und bin heute stolz darauf einen kleinen Teil mitgewirkt zu haben.

Diese Tatsache scheint einigen Architekten und auch Stadträten in Dresden völlig entgangen zu sein. Wer kann nur im entferntesten darüber nachdenken an solch einer sensiblen Stelle einen modernem Hochbau hinzustellen, welcher allen Dresdnern in den Rücken fällt. Offensichtlich ist die Treppe am Landhaus oder der moderne Postplatz noch nicht genug. Ich hätte da noch einen "Vorschlag": Wie würden die Herren Architekten und Stadträte einen Betonneubau Marke WBS 70 finden?


Informationen auch auf meiner Homepage www.dresden-privat.eu

Sonntag, 18. November 2007

Dresden - Bürgerbegehren Neumarkt aktualisiert

Neumarkt in Dresden

Jeden Samstag von 11 bis 17 Uhr werden am FDP-Stand vor der Altmarktgalerie (Eingang Dr.-Külz-Ring) Unterschriften für das Bürgerbegehren Historischer Neumarkt gesammelt. Unter dem blau-gelben Zelt können alle Dresdner ihre Unterschrift gegen den Bau des Gewandhauses abgeben.

Die Aktion findet jeweils am 10., 17. und 24. November 2008 statt!

Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift und informieren Sie sich hier:

www.barock-statt-beton.de

Textquelle: Bürgerbegehren der FDP Dresden

Informationen auch auf meiner Homepage www.dresden-privat.eu

Donnerstag, 15. November 2007

Bürgerbegehren für Barock statt Beton

Neumarkt in Dresden an der Frauenkirche

Mit dem Aufbau des Neumarktes rund um die Frauenkirche verbindet sich das Ziel der weitest gehenden Wiederherstellung der barocken Stadtstrukturen, wie sie im Wesentlichen bis zur Zerstörung im Februar 1945 existierten. Der vor ein paar Jahren noch ziemlich leere Platz lässt durch das Aufleben der kleinen Straßen und Gassen, gesäumt von historischen Leitbauten sowie zeitgenössischer Architektur, schon die einstige Schönheit erahnen.
Das alte Gewandhaus spielte dabei allerdings schon lange keine Rolle mehr. 1591/92 im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung von Paul Buchner errichtet, wurde das Renaissancegebäude 1791 abgerissen. Über die Gründe darf spekuliert werden und es bieten sich auch mehrere an: Möglicherweise fehlte das Geld für eine umfassende Instandsetzung der aus dem Jahr 1760 resultierenden Beschädigungen. Vielleicht störten aber auch nach Abriss der Hauptwache im Jahr 1766 die Renaissancegiebel den nunmehr von der barocken Frauenkirche geprägten Platz. Weitere Aspekte lassen sich je nach Interessenlage finden.
Seither ist viel Zeit verstrichen, ohne dass es gelungen wäre, an dieser Stelle Bauabsichten zu realisieren. Auf den Stadtseiten ist zu diesem Thema zu lesen, dass die Umsetzung des barocken Platz-Prinzips durch diverse Entscheidungen unmöglich wurde. Mit diesem kleinen Makel werden wir leben müssen, denn er ist Beleg einer wechselhaften Stadtgeschichte und nicht nachträglich korrigierbar.
An diesem sensiblen Ort ist kein Platz für ein modernes Gebäude, das durch seine Fassadengestaltung sich bewusst von der Frauenkirche und den bereits historisch wieder errichteten Gebäuden absetzt. Der Anbau am Coselpalais, die Tiefgarageneinfahrt vor dem Kurländer Palais oder die Fluchtreppe am Landhaus (Stadtmuseum) zeigen, dass ein harter Kontrastpunkt mit moderner Bebauung in unmittelbarer Nähe zu diesen historischen Bauten unser innerstädtisches Zentrum nicht aufwertet, sondern entwertet
Dieser Fehler darf am sensibelsten Ort in Dresden, im Herzen unserer Stadt, nicht noch einmal wiederholt werden. Daher darf der Entwurf von den Architekten Cheret & Bozic - und auch kein anderer moderner Entwurf - an dieser Stelle verwirklicht werden. Dresden bietet an anderen Stellen viel Raum für moderne Architektur, wie z.B. das St. Benno-Gymnasium oder das Internationale Kongresszentrum zeigen. Der Neumarkt ist aber der falsche Platz für architektonische Experimente.

Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen mit Ihrer Unterschrift und informieren Sie sich hier:

www.barock-statt-beton.de

Textquelle: Bürgerbegehren der FDP Dresden

Informationen auch auf meiner Homepage www.dresden-privat.eu