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Sonntag, 15. Februar 2009

Dresden erhält symbolisch ihre Sophienkirche zurück

45 Jahre nach Beseitigung der Trümmer der Dresdner Sophienkirche ist am Freitag mit dem Bau einer Gedenkstätte an ihrem früheren Standort begonnen worden. Am 64. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg wurden vier 13 Meter hohe Betonstelen aufgestellt, die die Pfeiler des einstigen Gotteshauses symbolisieren.

Dresden, Sophienkirche - Blick von Weber's Hotel ca. 1920
Dresden, Sophienkirche - Blick von Weber's Hotel ca. 1920 (Postkarte)

Die Busmannkapelle wird ca. 2,7 Millionen Euro kosten, Fertigstellung wird voraussichtlich 2011 sein. Dann sollen die Umrisse der Sophienkirche in farbig gefasstem Pflaster erkennbar sein. In einem gläsernen Kubus als Fragment nachgebildet wird die Kapelle der Familie Busmann. Sie war Ende des 14. Jahrhunderts als Grabkapelle gestiftet und an die Klosterkirche angebaut worden. Lorenz Busmann war 1400 bis 1406 Bürgermeister der Stadt.

Die Sophienkirche war das älteste Gotteshaus und das einzige erhaltene gotische Bauwerk der Stadt. Sie wurde 1265 erstmals als Franziskanerkloster-Kirche erwähnt, 1351 zur gotischen Hallenkirche erweitert und 1602 als evangelische Kirche zu St. Sophien geweiht. 1945 schwer zerstört, stand die ausbaufähige Ruine dem Aufbau einer sozialistischen Großstadt im Wege. Unter Protesten wurden die Reste von Oktober 1962 bis Mai 1963 abgetragen. Weiter lesen...

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