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Montag, 11. März 2013

So entsteht die Gedenkstätte Dresdner Busmannkapelle

 Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden (Busmannkapelle)
Busmannkapelle, Bogen von Nord
Viele Dresdner und Gäste haben beim Stadtbummel sicherlich schon die Baustelle der Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden (Busmannkapelle) entdeckt, welche in der Nähe des Postplatzes auf einem Teil der ehemaligen und 1963 gesprengten Sophienkirche entsteht. Die 1998 gegründete Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche Dresden e.V. hat als Ziel, die Errichtung und Betreibung der Gedenkstätte Busmannkapelle für die Sophienkirche Dresden zu fördern. Seit letztem Jahr bin ich der Gesellschaft als Mitglied verbunden. Im Januar 2010 war die Grundsteinlegung im Sockelbauwerk durch Oberbürgermeisterin Helma Orosz. 2011 begann der 2. Bauabschnitt mit der Aufrichtung des Kapellenkörpers. Im April 2012 wurde der Schlusssteine in den südlichen Fensterbogen des stilisierten Kapellenkörpers eingefügt. (Die 600 Jahre alten Werksteine der Fenstergewände waren beim Abbruch der Busmannkapelle auf Initiative der Denkmalpfleger Heinrich Magirius, Hans Nadler und Rudolf Zießler geborgen worden.)

Die Gedenkstätte wird nach Fertigstellung auch Ort für das stille Gedenken für die Opfer des Infernos am 13. Februar 1945 sein.

Sonntag, 15. Februar 2009

Dresden erhält symbolisch ihre Sophienkirche zurück

45 Jahre nach Beseitigung der Trümmer der Dresdner Sophienkirche ist am Freitag mit dem Bau einer Gedenkstätte an ihrem früheren Standort begonnen worden. Am 64. Jahrestag der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg wurden vier 13 Meter hohe Betonstelen aufgestellt, die die Pfeiler des einstigen Gotteshauses symbolisieren.

Dresden, Sophienkirche - Blick von Weber's Hotel ca. 1920
Dresden, Sophienkirche - Blick von Weber's Hotel ca. 1920 (Postkarte)

Die Busmannkapelle wird ca. 2,7 Millionen Euro kosten, Fertigstellung wird voraussichtlich 2011 sein. Dann sollen die Umrisse der Sophienkirche in farbig gefasstem Pflaster erkennbar sein. In einem gläsernen Kubus als Fragment nachgebildet wird die Kapelle der Familie Busmann. Sie war Ende des 14. Jahrhunderts als Grabkapelle gestiftet und an die Klosterkirche angebaut worden. Lorenz Busmann war 1400 bis 1406 Bürgermeister der Stadt.