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Sonntag, 10. April 2011

Vergütetes Holz aus Hellerau

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche" mit einem Versuch, die alte Ansicht einer heutigen Ansicht gegenüber zustellen...

Die Deutsche Werkstätten Hellerau GmbH ist ein mittelständisches Traditionsunternehmen im Stadtteil Dresden-Hellerau welches bereits 1898 gegründet wurde. Als eines der ersten Unternehmen mit industrieller Möbelherstellung in Deutschland wurde es durch seine modernen Reformmöbel bekannt, die Fertigung mit der Maschine und anspruchsvolles, modernes Design miteinander verbanden.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 14/11



Die Gartenstadt Hellerau bei Dresden, Blick vom Paradeplatz auf den unteren Teil von Hellerau mit den "Deutschen Werkstätten", 1917, Stengel & Co., G.m.b.H., Dresden, Privatbesitz


Deutsche Werkstätten Hellerau, Altbau, 2008, Quelle: Kolossos [de.wikipedia.org]

Die 1898 von Karl Schmidt-Hellerau (1873-1948) gegründeten Deutschen Werkstätten waren zunächst unter dem Namen "Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst Schmidt und Engelbrecht" in Dresden-Laubegast ansässig. 1907 schloss sich die Möbeltischlerei mit den "Werkstätten für Wohnungseinrichtung München" zu den "Deutschen Werkstätten für Handwerkskunst GmbH, Dresden und München" zusammen.

Im Jahr 1909 wurde der Grundstein für das neue Fabrikgebäude im heutigen Dresden-Hellerau und damit zugleich für die Gartenstadt Hellerau gelegt. Der Umzug erfolgte 1910. Zu dem Zeitpunkt beschäftigten die Deutschen Werkstätten 450 Mitarbeiter.

Trotz der schwer zu überwindenden Weltwirtschaftskrise 1929 und der sozialistischen Planwirtschaft in der DDR blieb das Unternehmen bestehen. 1991 wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt und 1992 im Rahmen eines Management Buy-in durch die Treuhand reprivatisiert. Mit 80 Mitarbeitern wagte man einen Neustart und konzentrierte sich auf hochwertigen, individuellen Innenausbau. Heute arbeiten weltweit gut 200 Mitarbeiter für die Deutschen Werkstätten.


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