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Mittwoch, 17. Juni 2009

Baubeginn im historischen Staudengarten am Königsufer

In dieser Woche beginnen im Auftrag des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft die Bauarbeiten zur denkmalgerechten Rekonstruktion des Staudengartens am Königsufer.

Von Juni bis November diesen Jahres werden für ca. 380.000 Euro die Bepflanzungen der Staudenbeete erneuert, neue Bäume gepflanzt, Bänke aufgestellt, das in den fünfziger Jahren angelegte zentrale Wasserbecken wieder erlebbar gemacht sowie Mauern und Wege instandgesetzt. Die Leistungen werden von der Firma GLF Garten- und Landschaftsbau Dresden GmbH erbracht. Das Planungsbüro Rentsch + Tschersich aus Chemnitz hat die planerischen Vorgaben hierzu erarbeitet. Finanziert wird das Bauvorhaben mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz".

Sowohl der Staudengarten als auch der bereits rekonstruierte Rosengarten gehören zum Areal Königsufer und stehen als Kulturdenkmal unter Schutz. Spätestens im Frühjahr 2010 werden die Besucher des Staudengartens das Ergebnis der denkmalgerechten Rekonstruktion begutachten können.

Quelle: Pressemitteilung der Landeshauptstadt Dresden


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Dienstag, 17. Juni 2008

Denkmal in Erinnerung an den 17. Juni 1953

55 Jahre nach dem Volksaufstand in der DDR ist am Dienstag in Dresden ein neues Mahnmal für die Opfer des 17. Juni 1953 feierlich enthüllt worden. Der von der Dresdner Künstlerin Heidemarie Dreßel geschaffene Gedenkort besteht aus einer 5,70 Meter langen Kette eines russischen T34-Panzers, wie sie bei der Niederschlagung des Aufstandes vor 55 Jahren zum Einsatz gekommen waren, wie die Stadt mitteilte. Die Kette ist im Gehweg in ein Sandbett eingelassen und bäumt sich am Ende 1,70 Meter in die Höhe.

Auf dem Postplatz waren am 17. Juni 1953 rund zehntausend Dresdner zusammengekommen, um gegen die SED-Herrschaft zu protestieren. Vergeblich versuchten sie, das Fernmeldeamt zu stürmen. Der Aufstand wurde von Truppen der Roten Armee und der Volkspolizei der DDR niedergeschlagen.

Der Aufstand am 17. Juni 1953 hatte sich an den von der SED durchgesetzten drastischen Normenerhöhungen für Arbeiter entzündet. Bereits am 16. Juni war es in Ost-Berlin zu ersten Arbeitsniederlegungen gekommen. Am nächsten Tag breitete sich der Protest über die ganze DDR aus. Der Aufstand wurde mit Hilfe sowjetischer Militärs blutig niedergeschlagen. In der Bundesrepublik war der 17. Juni bis zur Wiedervereinigung 1990 ein gesetzlicher Feiertag.

(ddp)