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Sonntag, 31. Oktober 2010

Keppgrundmühle 1916 - Dresden-Postkarte KW 43/10

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Der vom Keppbach durchflossene Keppgrund ist ein Teil des Landschaftsschutzgebietes "Elbhänge Dresden–Pirna". Das Hochwasser von 2002 hat in diesem Tal einen Schaden von 3,18 Mio € verursacht. Im Jahr 1721 bestanden am Keppbach noch vier Mühlen, von welchen heute nur noch die Keppmühle erhalten ist. Diese wurde bereits 1592/93 in der Öderschen Landvermessung als Keppmill erwähnt. Im historischen Häuserbuch von Rockau aus dem Jahre 1595 wird Christoph Richter als Keppmüller genannt.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 43/10


Die Keppmühle im Keppgrund bei Hosterwitz-Pillnitz (Dresden), 1916, Kunstverlag Max Köhler, Privatbesitz

Ab 1786 wurde in der Mühle ein Bier- und Weinausschank eingerichtet. Während seiner Sommeraufenthalte in Dresden 1818 bis 1823 war Carl Maria von Weber hin und wieder Gast der Keppmühle. Daran erinnert heute eine Tafel an der Westfassade. Da die Mühle schlecht mit Fuhrwerken zu erreichen war wurde der Mahlbetrieb früh eingestellt. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erfolgten dann die restlose Entfernung der Mahleinrichtung und die vollständige Umwandlung der Mühle zu einer Gastwirtschaft mit Gästekammern. Im Jahr 1984 wurde der Gastbetrieb altershalber eingestellt. Seit 1988 ist die Keppmühle in Besitz der Familie Kynast. Diese kauften sie mit dem Ziel, die Gastwirtschaft wieder zu eröffnen. Da aber nach dem Ende der DDR ein rentabler Betrieb als unmöglich angesehen wurde dient die Mühle heute nur noch als Wohnhaus.

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Aktuell gefunden: Sperrung des Wanderweges durch den Keppgrund bei Frank informiert

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