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Sonntag, 24. August 2008

Sturmeinsatz - Vier Segler aus Sachsen in Ostsee aus Seenot gerettet

Bei stürmischer See haben Angehörige der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vor Ahrenshoop vier Segler aus Sachsen gerettet. Wie die Gesellschaft am Sonntag in Bremen mitteilte, waren die aus der Region Dresden stammenden drei Männer und eine Frau am Samstagabend bei Windgeschwindigkeiten von knapp 70 Km/h mit ihrem Segelkutter gekentert. Länger als eine Stunde hätten die 35 bis 55 Jahre alten Schiffbrüchigen im 18 Grad kalten Ostseewasser zugebracht, ehe sie die Besatzung des Seenotkreuzers Arkona bergen konnte. Sie seien dann in Warnemünde sicher an Land gebracht worden.

Bei weiteren Einsätzen der Seenotretter seien vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns 21 Personen aus Gefahrensituationen befreit worden. Navigationsprobleme und vor allem starke südwestliche Winde und rauhe See hätten die Besatzungen von Segelbooten zum Teil überfordert.
Laut DGzRS hatte die Besatzung einer Baggerschute die Schiffbrüchigen des 7,5 Meter langen Segelkutters vor Ahrenshoop gesichtet und die Seenotretter alarmiert. Ein Sprecher der Rettungsgesellschaft nannte es einen glücklichen Umstand, dass sich der Seenotkreuzer wegen einer anderen Hilfeleistung gerade in der Nähe des Unfallortes befand.

Solche Vorfälle zeigten aber auch, wie wichtig der Nothafen Darßer Ort weiterhin sei, der derzeit aber nicht zugänglich ist. So hätten die Geretteten eine mehrstündige beschwerliche Rettungsfahrt durch die aufgewühlte Ostsee hinnehmen müssen, ehe sie in Warnemünde ankamen.

Seit Jahren gibt es Streit um die Nutzung des Nothafens im Kernbereich des Nationalparks. Die Zufahrt musste immer wieder für viel Geld ausgebaggert werden. Abhilfe soll ein neuer Hafen bei Prerow schaffen, für den nach langem Ringen ein Standort gefunden wurde. Bis zur Fertigstellung soll Darßer Ort genutzt und dafür noch einmal ausgebaggert werden.

Textquelle: dnn-online

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