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Mittwoch, 21. März 2012

Ein Sachse wird Dorschjäger

Insider wissen sicherlich schon aufgrund der Überschrift um was es im folgenden Artikel geht. Laien wie ich bisher einer war, wohl eher nicht.

Es war Mitte letzten Jahres als ein guter Freund auf mich zu kam und fragte ob ich mir vorstellen kann zum Hochseeangeln zu fahren. Angeln, ich? Und dann auch noch Hochseeangeln auf einer "Nußschale"? Ich bat mir Bedenkzeit aus und fing an abzuwägen: Mal etwas Außergewöhnliches machen auf der einen Seite, Schaukeln, Wind und Wetter auf der anderen Seite. Da ich aber gern Fisch esse, welcher ja auch sehr gesund ist, sagte ich zu.

Ende März soll es nun soweit sein. Ich fahre tatsächlich mit einem 32m langen ehemaligen Eisbrecher, der Orca 3, zum Wrackangeln ins "Gelbe Riff". Gestartet wird von Hirtshals am Skagerrak. Hirtshals liegt an der Nordwestküste Nordjütlands (Dänemark) gegenüber von Kristiansand (Norwegen). Nachdem wir ca. 1000km per Auto zum Ausgangshafen zurück gelegt haben, werden wir drei Tage auf See sein. Die Schiffsbewegungen könnt ihr übrigens (im heutigen Zeitalter der Technik) auf dieser Homepage verfolgen. Hier sieht man, dass die Orca 3 noch ihren Winterschlaf im Hafen geniest.

Wer sich für das Schiff interessiert, hier ein paar Eckdaten:
Warum Dorsch?
Die Dorsche sind eine Familie der Knochenfische. Sie gehören zur Ordnung der Dorschartigen. Zu ihnen gehören viele wichtige Speisefische. Die meisten Arten finden sich zirkumpolar und in gemäßigt warmen Gewässern auf der Nordhalbkugel der Erde. Die meisten Arten bevorzugen Bodennähe und ernähren sich von Fischen und Wirbellosen. Mehr erfahren ...
Warum das "gelbe Riff"?
Das bekannteste und ergiebigste Revier für Meeresangler in Dänemark ist das sogenannte "Gelbe Riff". Es liegt 30 - 40 Kilometer vor der Westküste Nordjütlands. Das "Gelbe Riff" ist ein Hochplateau, das am Rand der "Norwegischen Rinne" liegt. Das ganze Gebiet ist circa 150 Kilometer lang und durchschnittlich 20 Kilometer breit. Der Teil, den man von Hanstholm, Hirtshals oder Skagen aus am intensivsten befischt, ist etwa 60 Kilometer lang. Es werden am Gelben Riff regelmäßig Dorsche über 10 Kilogramm, aber auch kapitale Leng, Köhler, Pollack, Katfisch, Dornhai, Seeteufel, usw. gefangen. Mehr erfahren ...
Die Angelgemeinde besteht aus 16 Petrijüngern/in und 7 Crewmitgliedern. Laut Organisatoren haben alle einen Platz auf dem Kutter. Interessant wird die Erfahrung werden, drei Tage (!!) auf das Handy zu verzichten. Kein Twitter, Facebook und Co. ist das Eine, telefonisch nicht mehr erreichbar sein, ist das Andere. Das wird wohl schwer fallen. Auch das Pensum, z. B. 7:00 Uhr aufstehen, klingt nicht nach Urlaub und Erholung ;). Das kann man auch an der ToDo-Liste für den Trip erkennen. Hier mal ein Auszug:
  • Sanikasten und Pflaster
  • Kopfschmerztabletten
  • Tabletten für Reisekrankheit
  • Styroporkiste
  • Mütze/Schal
  • Handschuhe
  • wasserfeste Hosen/Jacke
  • Schürze
Da ich bisher weder Angst vor Wasser habe, noch jemals seekrank geworden bin, sehe ich der Reise eigentlich gelassen entgegen. Respekt habe ich vor der Verarbeitung des (hoffentlich) gefangenen Fisches, denn das passiert in Eigenregie. Darauf möchte ich hier auch nicht näher eingehen. Alles geschieht aber unter Anleitung erfahrener Fischer.
So, das Bilderbuchwetter ist bestellt. Die ToDo-Liste fast abgearbeitet. Es kann also losgehen mit dem Abenteuer Hochseeangeln. Natürlich gibt's nach der Rückkehr einen Reisebericht mit Bildern, insofern der Kutter wohlbehalten in den Hafen zurück kehrt ;)

Empfehlung: Ein Hochsee-Angel-Törn bei rappelsnut.de

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