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Sonntag, 20. Februar 2011

Was haben die "Vier Tageszeiten" mit Chemnitz zu tun?

Heute wieder neu die "Dresden-Postkarte der Woche":

Als Teil der Dresdner Befestigungsanlagen wurde die Brühlsche Terrasse im 16. Jahrhundert errichtet. Der Name geht zurück auf Heinrich von Brühl, welcher auf der Festungsanlage durch Johann Christoph Knöffel die sogenannten Brühlschen Herrlichkeiten (Galerie, Bibliothek, Belvedere, Palais und Gartenanlage) errichten ließ.

Dresden-Postkarte Kalenderwoche 07/11


Dresden, Freitreppe Brühlsche Terrasse, 1905, Trenkler & Co. Leipzig, Privatbesitz

Im Jahr 1814 erließ Fürst Nikolai Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski den Befehl, die Terrasse der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Architekt Gottlob Friedrich Thormeyer wurde mit dem Bau einer Freitreppe beauftragt. Diese war ursprünglich mit zwei Sandsteinlöwen von Christian Gottlieb Kühn geschmückt. Ein 1860 ausgeschriebener Wettbewerb für die Neugestaltung der Freitreppe sollte die zwei Löwen aus Sandstein ersetzen. Diese befinden sich heute am südlichen Ende der Querallee des Großen Gartens. Als Vorgabe für die Ausgestaltung standen die Themen Tageszeiten oder Jahreszeiten zur Auswahl. Mit seinen Entwürfen der vier Tageszeiten, für die Johannes Schilling auf der Wiener Kunstausstellung 1869 den ersten Preis bekam, gewann er den Wettbewerb.
Bronzeabgüsse ersetzen seit 1908 die vier ursprünglichen Sandsteinfiguren. Witterungseinflüsse machten diesen Austausch notwendig. Im Jahr 1898 wurden die Originale von König Albert der Stadt Chemnitz geschenkt und 1908 kamen sie nach Chemnitz. Seit 1936 stehen die ursprünglichen Sandsteinfiguren am Aufgang vor der Brunnenanlage im Chemnitzer Schlossteichpark.

Empfehlung: Elbflorenz bei queergedacht.de

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Kommentare:

  1. Vielen Dank für den Link. Freut mich sehr.

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  2. Dein Blog ist große Klasse, sehr informativ. Bin gespannt auf weitere Beiträge.

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