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Mittwoch, 27. Mai 2009

Warum bastelt Dresden am Striezelmarkt 2009?

Dresden bastelt an einer Neugestaltung des weltbekannten Striezelmarktes und veröffentlichte heute eine Pressemitteilung mit dem neuesten Stand:

"Der diesjährige Striezelmarkt bekommt ein neues Gesicht. Dazu beauftragte die Landeshauptstadt Dresden die Agentur „Zastrow+Zastrow" mit der Erstellung einer Neukonzeption des Marktes. Inhaltlich stützt sich das geplante Konzept auf den Abschlussbericht einer Analyse des Lehrstuhls für Marketing und Handel der TU Bergakademie Freiberg. Diese Analyse beinhaltete eine umfassende Vor-Ort-Analyse von insgesamt 21 Weihnachtsmärkten in Deutschland, Österreich und Frankreich. Sie alle waren in ihrer Struktur und ihrem Bekanntheitsgrad mit dem Dresdner Striezelmarkt vergleichbar. Die gewonnenen Erkenntnisse nutzte Dresden, um die Konturen für die Gestaltungsanforderungen des Marktes zu definieren und in der Ausschreibung für den Striezelmarkt 2009 zu formulieren, für die „Zastrow+ Zastrow" den Zuschlag bekam.

Einige infrastrukturelle Gegebenheiten des Altmarktes, wie der Tiefgaragenzugang, die Brunnen und die Erinnerungsstelle schränken die Nutzung der Veranstaltungsfläche sehr stark ein. Um die Bereiche dennoch bestmöglich nutzen zu können und aus den vermeintlichen Hindernissen Nutzflächen zu machen sieht die Neukonzeption eine teilweise Überbauung der Brunnen vor.

Neben einem neuen Wegekonzept gewinnt der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands weitere neue Elemente, wie einen Schwibbogen, eine Bühne, ein Haus für weihnachtliches Basteln, ein Pflaumentoffelhaus sowie ein Puppentheater. Aber auch Altbewährtes bleibt erhalten und erstrahlt in neuem Glanz. Dabei berücksichtigt das neue Konzept vor allem die Vorlieben der kleinen Striezelmarktbesucher. Viele Einrichtungen haben auf Kinder eine hohe Anziehungskraft und sind dementsprechend nicht wegzudenken. Dazu zählen die Kinderbackstube, die Weihnachtsmannwerkstatt und die Kerzenwerkstatt. Auch das Weihnachtsmannhaus, in dem Geschichten rund um den Striezelmarkt und das Weihnachtsfest erzählt werden, ist zu einem festen Bestandteil des Marktes geworden."

Nach "Buschfunkgerüchten" soll der bekannte Weihnachtskalender dem neuen Konzept weichen. Muss man eigentlich in Dresden alles Bewährte ändern? Wir wollen gespannt sein...

Was sagen die Gäste des ältesten Weihnachtsmarktes Deutschlands? Müssen wir Dresdner uns in Österreich oder Frankreich Rat holen?

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Kommentare:

  1. Ich denke, es kann nie schaden, über seinen Tellerrand zu schauen. Selbstgefälligkeit kann schnell zu Provinzialismus führen. Ich persönlich mag den Striezelmarkt überhaupt nicht, und das, obwohl ich ein Faible für Weihnachten und das damit verbundene Brauchtum habe. Diese 5x5 Gassen erinnern mich eher an ein römisches Militärlager und ab der 3. Gasse wiederholt sich alles. Dazu gehören auch Stände, wo man Topfkratzer und Abflußsiebe kaufen kann. Stimmt, das wollte ich Tante Erna ja noch unter den Weihnachtsbaum legen. - Die Lieder, mit denen man beschallt wird, sind mehr als peinlich und haben mit Weihnachtsliedern oft nichts zu tun. Warum engagiert man keine (Kinder)chöre, anstatt einen über scheppernde Lautsprecher permanent vollzududeln. Aus anderen Regionen kenne ich es, daß auf Weihnachtsbasaren auch selbstgemachte Marmeladen, Säfte, Strickwaren, Handarbeiten etc. angeboten werden, die nicht nur industriell massenproduziert sind. Das vermisse ich hier.

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  2. Irgendwann wollte ich auch einmal zur Adventszeit nach Dresden fahren und mir den Striezelmarkt einmal ansehen. Das was elbnymphe als Kommentar geschrieben hat vermisse ich auch auf Adventsmärkten wo Dinge angeboten werden welche in Handarbeit gefertigt werden wie zum Beispiel Strickwaren oder weihnachtliche Basteleien.

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